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·17 May 2026
Said El Mala zeigt, warum „die WM doch eine Option“ ist

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Simon Bartsch
17 Mai, 2026
Einmal mehr hat Said El Mala sein Können unter Beweis gestellt. Nun muss sich entscheiden, ob das für die WM in vier Wochen reicht.
Said El Mala nach dem Anschlusstreffer gegen die Bayern Adam Pretty/GettyImages)
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Als Marius Bülter und Joel Schmied die Tür in der Kölner Mauer öffneten und damit Harry Kane die 2:0-Führung nach bereits 13 Minuten ermöglichten, schwante den FC-Fans bereits Böses. Eine bittere Klatsche beim FC Bayern München zeichnete sich früh ab, die Hoffnung auf Wiedergutmachung nach dem bitteren 1:3 gegen Heidenheim würde es sicher nicht geben. Zumindest für wenige Minuten flammte Hoffnung auf. Und natürlich Dank Said El Mala. Der Offensivspieler luchste Jamal Musiala wenige Meter vor der Mittellinie den Ball ab und nahm Tempo auf. Verfolgt von vier Bayern drang der 19-Jährige in die Box ein und überwand den wohl bald wieder Nationaltorhüter Manuel Neuer mit einem satten Flachschuss ins lange Eck. Die deftige Niederlage konnte der Kölner Shootingstar nicht abwenden, El Mala konnte aber ordentlich Eigenwerbung betreiben – und zwar für die Nationalmannschaft.
Bekanntlich will Bundestrainer Julian Nagelsmann am Donnerstag seinen vorläufigen WM-Kader bekannt gegeben. Und El Mala zeigte einmal mehr, warum er eigentlich ein Kandidat für das Endturnier in den USA, in Mexiko und Kanada sein könnte. „Es war ein typisches Said-Tor. Er hat sich gut durchgewurschtelt und dann die Ruhe vor dem Tor. Es spricht für ihn, er hat eine gute Qualität. Das hat uns in dem Moment nochmal Hoffnung gegeben“, sagte FC-Kapitän Marvin Schwäbe, der direkt eine Empfehlung für seinen Mannschaftskollegen aussprach. “Wenn man in so jungen Jahren diese Leistungen zeigt und die auch über die Saison halten konnte und die Scorer eingefahren hat, dann ist die WM doch auf jeden Fall eine Option.“ Tatsächlich zeigte El Mala mit seiner unbekümmerten Aktion, welchen Part er in der DFB-Elf – vielleicht dann in einer Jokerrolle – übernehmen könnte.
Zumal der Kölner Top-Torjäger bei seinem Treffer eine erstaunliche Abgeklärtheit vor dem Tor bewies, überlegt einschob. Überhaupt hat sich El Mala offenbar noch einmal weiterentwickelt. Auch René Wagner hatte zuletzt betont, dass der 19-Jährige nun durch weitere Rollen noch flexibler einsetzbar sei. “Ich weiß, dass Said das leisten kann und hätte mir gewünscht, dass er das drei, vier Mal mehr in dieser Saison schafft, die Dinger reinzumachen, weil er diese Situationen hatte. Er hat aber nie aufgegeben“, sagte René Wagner, bei dem der Shootingstar uneingeschränkter Stammspieler wurde. Das war bekanntlich eine Forderung des Bundestrainers. Nun also wieder die Hoffnung auf die WM. Mit 13 Toren ist der Stürmer ohnehin der zweitgefährlichste deutsche Torjäger der Bundesliga. Kein Wunder, dass es nach wie vor zahlreiche Interessenten für El Mala gibt.
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