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·13 May 2026

Saison-Aus für Niederlechner

Article image:Saison-Aus für Niederlechner

VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)

Dass Kevin Volland in dieser Saison noch einmal auf den Fußballplatz zurückkehrt, gilt als unwahrscheinlich: Der Ex-Nationalspieler hat muskuläre Probleme, fehlte deshalb beim 1:2 gegen Ingolstadt. Gestern war der 33-Jährige zwar im Kraftraum, aber mit einer schnellen Rückkehr in den Trainings- und Spielbetrieb ist nicht zu rechnen.


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Nicht anders die Situation bei seinem Spezl Florian Niederlechner: Der 35-jährige Stürmer wurde im Derby nach 63 Minuten ausgewechselt. Nicht, weil er enttäuschte, ganz im Gegenteil, sondern weil er sich verletzt hat. Der frühere Bundesligaprofi konnte nicht mehr weitermachen - nach db24-Informationen handelt es sich um eine Kniegeschichte. Für Niederlechner ist mit ziemlicher Sicherheit die Saison gelaufen.

Damit stehen beide Routiniers für die beiden Spiele gegen Verl (Samstag, 13.30 Uhr) und Würzburg (23. Mai, Toto-Pokalfinale in Würzburg) nicht zur Verfügung. Viel wichtiger ist sowieso, dass sowohl Volland als auch Niederlechner topfit in die neue Saison gehen. Ihre Rolle wird noch wichtiger, nachdem der Kader ein anderes Gesicht haben wird als in der aktuellen Spielzeit. Nicht weniger als acht Profis werden den Klub zum Saisonende verlassen, darunter auch die beiden Kapitäne Jesper Verlaat und Thore Jacobsen. Wohin es die beiden zieht, ist noch unbekannt.

Es bleibt auch die Frage: Wie können die Löwen in Zukunft gefährlicher werden? Trainer Kauczinski fand zuletzt bemerkenswert deutliche Worte zur Offensivarmut seiner Mannschaft: „Leider ist Sigi der einzige, der geliefert hat.“ Tatsächlich trägt Sigurd Haugen die Löwen-Offensive nahezu im Alleingang – 16 Saisontore sprechen eine klare Sprache. Dahinter wird’s allerdings recht dünn: “Wir haben es nicht geschafft, einen zweiten oder dritten Torjäger zu etablieren. Wir haben viele Konstellationen probiert: Mit Hobschi, mit Flo, mit Justin. Wir haben Siggi mit 16 Toren, aber dahinter klafft eine große Lücke. Es folgt Thore Jacobsen mit sieben Toren, aber fünf Elfmeter davon. Dann kommen Kevin, Flo und David Philipp mit vier, das ist dann am Ende auch zu wenig, um diese engen, knappen Spiele für sich zu entscheiden.”

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