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·12 March 2026
Schalkes Defensive wackelt: Katic zieht Vergleich mit Spitzenteam

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·12 March 2026

Der FC Schalke 04 kassiert zuletzt deutlich mehr Gegentore als noch zu Saisonbeginn. Abwehrchef Nikola Katic sieht dennoch keinen Grund zur Sorge – und zieht sogar einen Vergleich mit dem FC Arsenal.
Trotz Tabellenführung in der 2. Bundesliga hat sich die Defensive des FC Schalke 04 zuletzt anfälliger gezeigt. Innenverteidiger Nikola Katic sieht darin jedoch keinen Grund zur Sorge – und verweist sogar auf ein prominentes Beispiel aus der Premier League.
Die Zahlen zeigen eine klare Entwicklung: In den ersten 16 Saisonspielen kassierten die Königsblauen lediglich acht Gegentore. In den darauffolgenden neun Partien musste Schalke bereits 13 Treffer hinnehmen. Dennoch steht der Klub weiterhin an der Tabellenspitze. Ein Grund für die Veränderungen liegt auch in der taktischen Umstellung. Trainer Miron Muslic stellte im Laufe der Rückrunde auf eine Viererkette um. Die Anpassung benötigte zunächst Zeit, ehe sich die Abläufe stabilisierten.
Beim 1:0-Heimsieg gegen Arminia Bielefeld gelang Schalke schließlich wieder ein Spiel ohne Gegentor. „Wir haben sehr gut verteidigt, auch gegen die gute individuelle Qualität, die Arminia vorne hat“, sagte Katic nach dem Training am Mittwoch laut Ruhr24. Dass es während einer Umstellungsphase auch Rückschläge geben kann, hält der bosnische Nationalspieler für völlig normal. Zur Einordnung zog er sogar einen Vergleich mit einem europäischen Topklub.
„Jede Mannschaft – selbst Arsenal, das im Moment die beste Abwehr der Welt hat – hat Spiele, in denen sie Probleme hat“, erklärte Katic. Als Beispiel verwies er auf ein Ligaspiel der Londoner beim Tabellenletzten Wolverhampton, in dem der Spitzenreiter trotz seiner starken Defensive Punkte liegen ließ. Dabei gehört Arsenal in dieser Saison zu den stabilsten Abwehrreihen der Premier League und hat in rund 30 Spielen lediglich etwas mehr als 20 Gegentore kassiert.

Foto: IMAGO
Für Katic gehören solche Schwankungen zum Alltag einer Saison. „Das ist das normale Leben eines Fußballteams.“ Der Bosnier blickt daher optimistisch auf die kommenden Wochen. „Wir kennen unsere Qualitäten. Wir haben sie diese Saison schon sehr oft gezeigt und werden bereit sein“, sagte der Innenverteidiger.
Trotz seiner Gelassenheit weiß der Abwehrchef jedoch auch, dass die Defensive wieder stabiler werden muss. „Wir müssen auf die Fehler schauen, die Fehler akzeptieren, die Kritik annehmen, Verantwortung übernehmen und versuchen, es zu korrigieren“, erklärte der 29-Jährige. Mit Blick auf die anstehenden Duelle gegen direkte Konkurrenten wollen die Königsblauen ihren eingeschlagenen Weg fortsetzen – und dabei auch defensiv wieder mehr Stabilität gewinnen.
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