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·23 April 2026

Selbst der Gegner schwärmt: Bayern-Dominanz im Pokal-Halbfinale

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Der erste Titel ist eingesackt, der zweite ist zum Greifen nah: Nach dem 2:0-Sieg gegen Bayer Leverkusen am Mittwoch steht der FC Bayern im Endspiel um den DFB-Pokal. Selbst der Gegner schwärmt vom aktuellen Branchenprimus in Deutschland. 

Es war ein Spiel, in dem die Werkself dem Meister nicht viel entgegensetzen konnte. Bayern spielte von Beginn an dominant, ließ Ball und Gegner laufen, war selbst in den unkonzentrierteren Phasen noch klar besser. Früh lag das Schussverhältnis bei 10:0, Bayern fraß den Gegner förmlich auf, führte auch schon im Laufe der ersten Halbzeit.


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Dass es überhaupt ein wenig enger war, das lag vor allen Dingen an Mark Flekken. Der Torhüter von Bayer spielte sehr gut, vereitelte einige Chancen des Rekordmeisters. Erst in der Nachspielzeit fiel das 0:2 durch Luis Díaz, das alles klar machte.

Bayer muss klare Unterlegenheit anerkennen

Nach dem Spiel war der FC Bayern natürlich sehr froh darüber, dass es gelang, nach einer sich ewig anfühlenden Durststrecke mal wieder nach Berlin zum Pokalfinale fahren zu dürfen. Bedient waren hingegen die Hausherren, die sich eingestehen mussten, dass der FCB an diesem Abend einfach deutlich besser war.

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Foto: Getty Images

„Sie haben verdient gewonnen, das ist keine Frage. Aber wir hätten es ihnen schwerer machen können. Wir hatten in der zweiten Halbzeit – direkt nach der Pause – eine Phase, in der wir es besser gemacht haben und sie mehr in Zweikämpfe verwickelt haben. Dann wird es bei ihnen auch ein bisschen unruhiger. Insgesamt haben wir das aber zu selten geschafft. Deshalb ist der Sieg verdient“, sagte Simon Rolfes nach dem Spiel. 

Recht konsterniert war derweil Robert Andrich. „In den ersten 45 Minuten war Bayern auf jeden Fall überlegen. Da hatten wir auch Glück, dass es nur 1:0 steht. Wenn du dann bis zur 75. Minute einen machst, ist wieder alles drin. Aber wir müssen ehrlich sein: Bayern war in allen Belangen das bessere Team. Sie waren gieriger, wir kamen zu selten kontrolliert hinten raus.“

Trainer Kasper Hjulmand erklärte zudem, dass man so gut wie gar kein Mittel gegen den Bayern-Druck gefunden hat. „Das ist eine Top-Mannschaft. Sie haben uns von Anfang an unter Druck gesetzt, und wir haben keinen richtigen Weg gefunden, gegen Bayern zu spielen. Dann wird es sehr schwierig, weil sie immer wieder nach vorne kommen“, zeigte er sich ratlos. Das ist wohl die größte Anerkennung für den Rekordmeister nach diesem Spiel.

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