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·3 April 2025

"Selbst wir ziehen Energie daraus": Bielefeld als Aachener Vorbild

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Feiert Alemannia Aachen den vierten Sieg in Folge? Die Herausforderung am Tivoli ist groß, denn der DFB-Pokalfinalist aus Bielefeld wird sich am Samstag (16:30 Uhr) die Ehre geben. Cheftrainer Heiner Backhaus freut sich auf die Begegnung, sei die Arminia am Dienstagabend doch zur großen Energiequelle der Aachener geworden.

"Das wertet unsere Liga extrem auf"

Alemannia Aachen ist das erste Team, das nach dem sensationellen Pokalerfolg auf Arminia Bielefeld trifft. Kaum verwunderlich also, dass Cheftrainer Heiner Backhaus in der Spieltags-Pressekonferenz mehr über den kommenden Gegner als über die eigene Mannschaft sprechen durfte. "Jeder Trainer, jeder Spieler, jeder, der in der 3. Liga arbeitet, hat sich darüber gefreut. Da kann man nur den Hut vor ziehen", lobte der 43-Jährige die Ostwestfalen, die Bayer 04 Leverkusen auf der Bielefelder Alm keine Chance ließen. "Das wertet unsere Liga extrem auf", freute sich Backhaus über das zusätzliche Prestige – und: "Uns haben sie auf der Alm nicht geschlagen."


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Nun kommt es zum Rückspiel am Aachener Tivoli. "Im Fußball kochen alle nur mit Wasser", relativierte Backhaus sogleich, dass Bielefeld ab sofort nicht das Non plus ultra in der Liga sein wird. Gleiches galt für Leverkusen. Dass die Arminen aufgrund des Pokalerfolgs jedoch müde sein könnten, das war für Backhaus ein großer Trugschluss. "Da braucht keiner auf die Idee kommen, dass die müde werden. So ein Spiel würde mir sehr viel Kraft geben", so Backhaus. "Selbst wir ziehen Energie daraus, dass sie im Finale sind. Weil ich meiner Mannschaft sagen kann, was möglich ist, wenn alle zusammen gegen den Ball arbeiten."

"Das wird uns hier nicht passieren"

Das sei der Schlüssel zum Erfolg der Bielefelder gewesen, das ist bisweilen auch ein Merkmal des Aachener Spiels. "Diese Widerstandsfähigkeit muss ich immer und immer und immer wieder haben. Dafür sind wir ja auch bekannt", wusste auch Backhaus. "Und das Spiel gegen den Ball schließt ja nicht aus, dass du mit dem Ball nicht gut Fußball spielst." So konnte sich Aachen zuletzt eindrucksvoll aus dem Tabellenkeller schießen, denn drei Siege in Folge waren zuletzt keinem anderen Team gelungen. Am Aachener Tivoli erwartete Backhaus nun ein Spiel, dass stimmungstechnisch mit dem Pokal-Halbfinale mithalten kann.

Verzichten muss der Coach auf Nils Winter (Rehaprogramm), dazu vermutlich auf Anas Bakhat (muskuläre Probleme) und Gianluca Gaudino (Sehnenreizung). Veränderungen in der siegreichen Startelf behielt sich Backhaus zudem noch vor – und stellte die klare Marschroute auf. "Gehst du ein Spiel pomadig an, bist du nicht am Limit, dann kann sowas wie Leverkusen passieren. Aber das wird uns hier zuhause nicht passieren, weil der Tivoli zu viel Energie hat", erklärte der Alemannia-Coach. Mit rund 30.000 Zuschauern wird der Tivoli bestens gefüllt sein, aus Bielefeld reisen über 3.000 Fans an.

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