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·13 March 2026

Signalwirkung? Nach Nmecha-Coup hofft der BVB auch auf Schlotterbeck

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Nach der Vertragsverlängerung von Felix Nmecha bis 2030 setzt Borussia Dortmund ein wichtiges Zeichen. BVB-Trainer Niko Kovac hofft, dass der Deal auch bei Nico Schlotterbeck eine Signalwirkung entfaltet.

Borussia Dortmund hat mit der vorzeitigen Vertragsverlängerung von Felix Nmecha ein wichtiges Zeichen gesetzt. Der zentrale Mittelfeldspieler bleibt dem BVB nun bis 2030 erhalten. Trainer Niko Kovac verbindet mit dieser Entscheidung auch die Hoffnung, dass sie innerhalb des Kaders eine gewisse Signalwirkung entfalten könnte – etwa mit Blick auf Abwehrchef Nico Schlotterbeck.


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Nmecha gehört mittlerweile zu den zentralen Figuren im Dortmunder Spiel. Für Kovac ist die Verlängerung daher ein klares positives Zeichen. „Ich bin überzeugt, dass wir alle glücklich sind. Felix ist ein Leistungsträger dieser Mannschaft“, sagte der Trainer auf der Pressekonferenz vor dem Bundesligaspiel gegen den FC Augsburg. Der 25-Jährige habe sich seit seinem Wechsel nach Dortmund kontinuierlich weiterentwickelt und befinde sich nun in einer Phase seiner Karriere, in der er sein Leistungsmaximum erreichen könne.

Neben der sportlichen Bewertung hat die Vertragsverlängerung aber auch eine strategische Komponente. Kovac hofft, dass das klare Bekenntnis zu einem Leistungsträger auch andere Spieler aufmerksam verfolgen. „Ich hoffe, dass die Verlängerung von Felix eine Signalwirkung für unsere Spieler, die hier sind, aber auch potenzielle neue Spieler hat“, betonte der Trainer.

Schlotterbeck-Zukunft beim BVB weiter offen

Ein möglicher Adressat dieser Botschaft könnte Nico Schlotterbeck sein. Die Zukunft des Innenverteidigers ist weiterhin offen. Dennoch wollte Kovac die Situation nicht direkt mit der von Nmecha vergleichen. „Man muss jeden Fall einzeln betrachten“, stellte der Coach klar und verwies auf unterschiedliche Vertragskonstellationen innerhalb des Kaders.

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Foto: IMAGO

Im Hintergrund arbeiten die sportlichen Verantwortlichen um Sebastian Kehl und Lars Ricken weiter an der Personalie. Der Verein möchte frühzeitig Planungssicherheit schaffen. „Wir arbeiten dran, wir sind im Austausch“, erklärte Kovac. Gleichzeitig machte er deutlich, dass der Klub zwar Geduld habe, aber nicht unbegrenzt auf den 26-Jährigen warten könne: „Es sollte vor dem nächsten Transferfenster klar sein. Damit wir reagieren können, falls die Entscheidung anders ausfällt.“

Beim BVB bleibt die Hoffnung dennoch groß, dass auch Schlotterbeck langfristig in Dortmund bleibt. Die Verlängerung von Nmecha könnte dabei zumindest ein kleines Signal gesetzt haben.

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