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·2 August 2026
Sky Sports: Liverpool trifft Entscheidung nach Gomez-Verletzung

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·2 August 2026

Liverpool geht mit einem defensiven Problem in die neue Premier-League-Saison, das für jeden offensichtlich ist, der die Vorbereitung verfolgt. Joe Gomez wird den Start der Saison wohl verpassen, Andoni Iraola hat zu wenige Innenverteidiger zur Verfügung, und trotzdem blickt der Klub weiterhin eher nach vorn als nach hinten.
Laut Sky Sports News hat die Verletzung von Gomez Liverpools Transferpläne nicht verändert. Das ist hier der entscheidende Punkt. Die Verletzung ist wichtig, der Mangel an Tiefe ist wichtig, aber die Verantwortlichen für die Kaderplanung verhalten sich nicht so, als sei jetzt der Moment gekommen, einen weiteren Innenverteidiger zu verpflichten.
Iraola sprach das Thema nach den Medienterminen am Donnerstag an und beschrieb das Problem in ruhigem Ton: „Ich glaube, Joe hat eine Muskelverletzung, wahrscheinlich etwa einen Monat.“ Gut. Wenn dieser Zeitrahmen stimmt, vermeidet Liverpool eine langfristige Krise. Das Problem ist nur, dass die Spiele zu Saisonbeginn genauso zählen wie die im April, und die Verfügbarkeit in der Innenverteidigung wirkt bereits jetzt dünn.
Es geht hier nicht um eine einzelne Verletzung isoliert betrachtet. Giovanni Leoni erholt sich noch immer von einem Kreuzbandriss, den er in der vergangenen Saison erlitten hat. Jeremy Jacquet arbeitet sich nach einer langen Pause wegen eines Schulterproblems erst jetzt langsam wieder Richtung Fitness zurück. Gomez ist nun ebenfalls auf dieser Liste. Bricht man es ganz herunter, könnte Liverpool die Saison mit Virgil van Dijk und Jacquet als einzigen verfügbaren, erfahrenen Innenverteidigern beginnen.

Foto: IMAGO
Das ist kein ideales Kader-Management, das ist ein Risiko. Vielleicht ein kalkuliertes, vielleicht eines, das der Klub für ein paar Wochen für beherrschbar hält, aber dennoch ein Risiko. Iraola räumte ein, dass der Kader in diesem Bereich dünn besetzt ist, was nur bestätigt, was auf dem Platz und auf dem Spielberichtsbogen bereits sichtbar war.
Hier wird Liverpools Denken interessant. Statt in Richtung defensiver Absicherung umzuschwenken, liegt die Priorität weiterhin in der Offensive. Bradley Barcola bleibt das vorrangige Ziel, und Liverpool bereitet vor Schließung des Transferfensters weiterhin ein formelles Angebot an Paris Saint-Germain vor.
Das sagt aus, dass der Klub den größeren Bedarf in der Angriffsreihe sieht, oder zumindest, dass die Marktchance bei Barcola größer ist als der Druck, jetzt einen Innenverteidiger zu verpflichten. Klubs treffen solche Entscheidungen ständig. Manchmal sehen sie im Oktober klug aus. Manchmal wirken sie schon im September stur.
Jacquet könnte gegen Leeds United zum Einsatz kommen, obwohl Iraola angedeutet hat, dass man vorsichtig sein müsse, ihn zu schnell wieder hineinzuworfen. Das ist vernünftig. Spieler zurückzubringen, bevor sie bereit sind, ist der schnellste Weg, aus einer Absenz zwei zu machen.
Trotzdem verschwindet das größere Problem nicht. Liverpool setzt auf Genesungen, Timing und ein wenig Glück. Die Klubführung könnte den Plan im weiteren Verlauf des Transferfensters noch anpassen, falls sich die Lage verschlechtert, doch im Moment ist die Haltung klar. Der Rückschlag bei Gomez ist ein Grund zur Sorge, aber kein Auslöser.
Aus Liverpool-Sicht wirkt das zu entspannt. Man kann über Zeitpläne, Reha und Prioritäten auf dem Transfermarkt reden, so viel man will, aber die Realität ist einfach: Liverpool wirkt in der Innenverteidigung zu dünn besetzt, und der Saisonstart steht unmittelbar bevor.
Dass Gomez einen Monat ausfällt, mag auf dem Papier machbar klingen, doch die Fans haben gesehen, wie schnell solche Situationen außer Kontrolle geraten. Aus einer Verletzung werden zwei, ein Spieler kommt zu früh zurück, ein anderer nimmt einen Schlag mit, und plötzlich flickt man in wichtigen Spielen eine Abwehrkette zusammen. Genau das ist hier die Sorge.
Iraola verdient Zeit, und er verdient auch einen ausgewogenen Kader. Zu erwarten, dass er mit so wenigen verlässlichen, erfahrenen Optionen im Abwehrzentrum in eine neue Ligasaison startet, wirkt leichtsinnig. Virgil van Dijk kann fast jede Abwehrreihe stabilisieren, aber er kann nicht alle Rollen gleichzeitig übernehmen. Wenn Jacquet noch behutsam herangeführt wird, ist die Vorstellung, dass diese Position keine Transferpriorität ist, noch schwerer nachzuvollziehen.
Es gibt Begeisterung rund um Bradley Barcola, und das ist auch nachvollziehbar. Liverpool braucht auch Qualität in der Offensive. Aber Fans werden in der Regel nervös, wenn eine offensichtliche Schwachstelle öffentlich eingeräumt und dann faktisch aufgeschoben wird. Wenn der Klub wirklich glaubt, dass die aktuelle Gruppe das auffangen kann, setzt er stark auf sein eigenes Urteil.
Vielleicht haben sie recht. Vielleicht kehrt Leoni stark zurück, Jacquet findet schnell hinein und Gomez ist planmäßig wieder da. Aber wenn vor Ende des Transferfensters noch ein weiterer Verteidiger ausfällt, wird das nicht mehr wie Geduld wirken, sondern wie ein Fehler.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.
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