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·9 January 2026

Sparkurs beim BVB: Warum im Winter kaum Transfers möglich sind

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In diesem Winter muss Borussia Dortmund auf dem Transfermarkt kleinere Brötchen backen. Statt großer Deals setzt der BVB auf Zurückhaltung und eine klare Strategie für den Sommer.

Borussia Dortmund muss auf dem Transfermarkt weiter vorsichtig agieren. Wie die Sport Bild berichtet, steht den Schwarz-Gelben im kommenden Sommer aktuell ein Budget von nur rund 30 Millionen Euro zur Verfügung. Für einen Klub mit Champions-League-Ambitionen ist das wenig – entsprechend eingeschränkt sind schon jetzt die Möglichkeiten, im Winter noch einmal nachzulegen.


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Intern wird laut Medienberichten intensiv diskutiert, ob überhaupt noch Verstärkungen für die laufende Transferperiode kommen sollen. Mehrere Gespräche zwischen Geschäftsführung, Sportdirektor Sebastian Kehl, dem Scouting-Team und Trainer Niko Kovac haben bislang keine klare Entscheidung hervorgebracht.

Die Tendenz geht jedoch dahin, nur bei einer echten Gelegenheit zu handeln – teure Schnellschüsse soll es nicht geben. Die grundsätzliche Transferstrategie ist dabei klar umrissen: Der BVB will weiter auf junge, entwicklungsfähige Spieler setzen, die sportlich helfen und perspektivisch hohe Erlöse bringen können.

Oscar Bobb zu teuer: Warum der BVB beim City-Talent aussteigt

Ein Beispiel dafür ist Oscar Bobb von Manchester City. Der 22-Jährige passt ins Profil, doch laut Sport Bild scheiterte ein möglicher Transfer bislang an den Kosten – das Gesamtpaket soll sich auf bis zu 70 Millionen Euro belaufen haben und gilt in Dortmund als nicht finanzierbar.

Mehr Spielraum könnte es nur geben, wenn der Klub im Sommer Spieler abgibt. Als wichtigste Verkaufskandidaten gelten Karim Adeyemi und Nico Schlotterbeck. Beide stehen noch bis 2027 unter Vertrag, weshalb der kommende Sommer eine Schlüsselphase wird. Entweder es gelingt eine Verlängerung – oder der BVB müsste über einen Verkauf nachdenken, um noch eine hohe Ablöse zu erzielen.

Unterm Strich deutet vieles darauf hin, dass Borussia Dortmund im Winter keine großen Transfers tätigen wird. Stattdessen liegt der Fokus auf einer langfristigen Planung – mit begrenzten finanziellen Mitteln, klarer Linie bei der Kaderentwicklung und der Hoffnung, im Sommer durch kluge Entscheidungen konkurrenzfähig zu bleiben.

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