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·12 March 2026

Sperre für Kimmich und Olise? Jetzt äußert sich Ex-Schiri Gräfe

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Nicht die Torgala der Bayern stand nach dem 6:1-Erfolg über Atalanta Bergamo im Mittelpunkt der Berichterstattung, sondern die die zwei Gelben Karten für Michael Olise und Joshua Kimmich. Beide fehlen nun im eher unbedeutenden Rückspiel – was für Diskussionen bei den Beobachtern sorgt. Jetzt hat sich auch der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter Manuel Gräfe zu der Thematik geäußert.

Gräfe sieht mögliche zusätzliche Sperre

Der frühere Top-Refree Manuel Gräfe glaubt, dass die UEFA den Vorfall genauer prüfen könnte. Beide Bayern-Profis sahen beim Stand von 6:0 jeweils ihre dritte Gelbe Karte im laufenden Wettbewerb und sind damit automatisch für das Rückspiel gesperrt.


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Gräfe hält es jedoch für möglich, dass die Situation weitere Konsequenzen hat. In der Disziplinarordnung der UEFA ist festgelegt, dass zusätzliche Sperren verhängt werden können, wenn Spieler absichtlich eine Karte provozieren. Ein bekanntes Beispiel dafür ist Sergio Ramos, der 2019 wegen eines ähnlichen Vorfalls nachträglich bestraft wurde.

Entscheidung der UEFA steht noch aus

Nach Ansicht von Gräfe könnten die TV-Bilder Zweifel an der Erklärung von Kimmich aufkommen lassen. Der Mittelfeldspieler hatte argumentiert, keine sichere Anspielstation gehabt zu haben. Laut Gräfe könnten die Aufnahmen jedoch zeigen, dass durchaus Optionen vorhanden waren.

Ob tatsächlich weitere Sanktionen folgen, ist aktuell offen. Die UEFA prüft zunächst den offiziellen Spielbericht von Schiedsrichter Espen Eskas. Berichten zufolge wurden dort jedoch keine besonderen Vorkommnisse vermerkt – was eine zusätzliche Sperre eher unwahrscheinlich machen könnte.

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