VfL Osnabrück
·14 March 2026
Starker Auftritt an der Brücke: VfL besiegt Mannheim deutlich

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·14 March 2026

Mit einer überzeugenden Leistung feierte der VfL Osnabrück am Samstagnachmittag einen deutlichen 4:1-Heimsieg gegen den SV Waldhof Mannheim. Nach einer knappen Halbzeitführung drehten die Lila-Weißen nach dem Wiederanpfiff mit gut herausgespielten Umschaltsituationen auf. Der Spielbericht.
Zwei Veränderungen nahm Cheftrainer Timo Schultz im Vergleich zur letzten Partie in Regensburg vor. Frederik Christensen und Kevin Wiethaup nahmen zunächst auf der Bank Platz. Dafür standen Fridolin Wagner und Ismail Badjie von Beginn an auf dem Rasen. Auf der Gegenseite rotierte Luc Holtz bei den Mannheimern auf drei Positionen und verschaffte Eigengewächs Denis Kryeziu so zu seinem Drittligadebüt. Außerdem rückten Julian Rieckmann und Diego Michel (beide nach Gelbsperre) zurück in die Anfangsformation.
Von Beginn an zeigten sich die Osnabrücker am Samstagnachmittag offensivfreudig und forderten Waldhof-Keeper Thijmen Nijhuis bereits in der zweiten Minute heraus. Nach einem sehenswerten Zusammenspiel der Lila-Weißen spielte David Kopacz von der rechten Außenbahn in den Sechzehner, wo der einlaufende Robin Meißner das Spielgerät clever durchließ und somit Lars Kehl zum Abschluss kam. Sein Schuss flog nur knapp über das Gehäuse der Gäste (2‘). Damit war die Marschroute der Partie vorgegeben, denn auch in den Folgeminuten war der VfL das klar spielbestimmende Team. David Kopacz feuerte in der neunten Minute erstmals vom Sechzehnerrand auf das Tor des SVW ab, verfehlte dieses jedoch knapp links (9‘). Nur drei Minuten später durfte der 26-Jährige dann zum dritten Mal in Folge jubeln: Nijhuis ließ einen Distanzschuss von Kehl zur Seite abprallen, Kopacz setzte nach und brachte den Nachschuss im Tor unter (12‘).
Erst zehn Minuten später musste Lukas Jonsson erstmals in der Partie eingreifen, als Diego Michel aus der Distanz eine Mischung aus Flanke und Torschuss in den Strafraum brachte. Der Schwede fing den Ball jedoch ohne Probleme ab (22‘). Während Kopacz auf der rechten Außenbahn für Wirbel sorgte, lief auch Ismail Badjie auf der linken Seite immer wieder seinen Gegenspielern davon. In der 24. Minute zog der 20-Jährige mit seinem gewohnt schnellen Antritt nach innen und mit rechts auf das Tor. Haarscharf flog die Kugel jedoch am rechten Pfosten vorbei ins Toraus (24‘). Die Mannheimer setzten in dieser Phase immer wieder zu aussichtsreichen Kontern an, doch die Osnabrücker Defensive blieb gewohnt stabil. Sowohl Jannik Müller in der Anfangsphase (7‘) als auch Robin Fabinski (33‘) klärten mit Grätschen, die gebührenderweise mit Szenenapplaus honoriert wurden, die Offensivversuche der Gäste. Die beste Torgelegenheit des SVW in der ersten Hälfte erfolgte schließlich in der 40. Minute, als Samuel Abifade den Ball auf Diego Michel zurücklegte, dieser die Kugel trotz guter Schussposition jedoch knapp rechts am Tor vorbeisetzte (40‘). Wenig später pfiff Schiedsrichter Felix Grund zur Halbzeitpause.
Auch im zweiten Durchgang durften die mit 14.743 Zuschauern im Heimbereich ausverkaufte Bremer Brücke einen frühen Treffer des VfL bejubeln. Nach einer Umschaltsituation verlagerte Lars Kehl den Ball auf die linke Seite, wo Robin Meißner das Spielgerät annahm und durch die Beine von Verteidiger Denis Kryeziu ins kurze Eck traf (54‘). Wenig später verhinderte Nijhuis mit einer starken Parade den Doppelschlag, als Lars Kehl ins lange Eck schlenzte (58‘). Keine Chance hatte der Schlussmann allerdings elf Minuten später, als erneut Kehl Meißner in den Lauf schickte und dieser allein auf den Torwart zulief. Seinen Schuss konnte Nijhuis zwar parieren, doch der Ball prallte gegen das Bein von Meißner und von dort ins Tor, sodass der 26-Jährige wie schon im Hinspiel einen Doppelpack schnürte (69‘).
Danach beruhigte sich die Partie aufgrund des Spielstandes sichtlich, dennoch durften die Osnabrücker nochmals feiern. Der eingewechselte Tony Lesueur beförderte nach einem Solo am rechten Flügel die Kugel auf den langen Pfosten, an dem Robin Fabinski höher als sein Gegenspieler sprang und den Ball mit dem Kopf gegen die Laufrichtung des Keepers ins rechte Eck setzte (84‘). Für den 22-Jährigen war es der erste Treffer für den VfL, den er anschließend ausgelassen vor der Ostkurve feierte.
Ein wenig getrübt wurde die Stimmung an der Brücke in der Nachspielzeit, als Felix Lohkemper nach einem Steckpass von Julian Rieckmann allein vor Lukas Jonsson auftauchte und in die rechte Ecke einschob (90+4‘). Sekunden später war die Partie endgültig beendet und der vierte Heimsieg in Folge des VfL damit beschlossene Sache. Mit fünf Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten FC Energie Cottbus fahren die Lila-Weißen am kommenden Sonntag zur Zweitvertretung der TSG Hoffenheim (Anpfiff: 13:30 Uhr).
Nach der anschließenden Länderspielpause empfangen die Osnabrücker dann den 1. FC Schweinfurt. Für die Partie am Ostersamstag (04. April) gibt es im Online-Ticketshop nur noch Stehplatztickets für die Dieckmann-Westkurve. Am kommenden Dienstag beginnt zudem der Ticketverkauf für die Heimspiele gegen den FC Energie Cottbus und den SC Verl.
Tore: 1:0 (Kopacz 12‘), 2:0 (Meißner 54‘), 3:0 (Meißner 69‘), 4:0 (Fabinski 84‘), 4:1 (Lohkemper 90+4‘)
Aufstellungen: VfL Osnabrück: Jonsson – Fabinski, Müller, Wiemann – Kammerbauer (Lesueur 70‘), Wagner (Tesche 80‘), Jacobsen, Badjie (Christensen 57‘), Kehl (Kania 80‘), Kopacz (Pröger 70‘) – Meißner
SV Waldhof Mannheim: Nijhuis – Klünter, Hoffmann, Ogbemudia – Ba, Rieckmann, Abifade (Mendes 66‘), Kryeziu (Thill 66‘), Michel (Asallari 55‘), Bierschenk (Masca 55‘) – Lohkemper
Text: Jendrik Greiwe Foto: Jonas Jürgens









































