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·12 March 2026

Statt Videobeweis: Kurioser Vorschlag von Zweitliga-Boss

Article image:Statt Videobeweis: Kurioser Vorschlag von Zweitliga-Boss

Der VAR sorgt immer wieder für Aufregung. Aus der 2. Bundesliga gibt es nun einen kreativen Vorschlag, der zur Abschaffung des Videobeweises führen soll.

Kaum ein Spieltag in der Bundesliga oder der 2. Bundesliga vergeht ohne Ärger über den Videobeweis. Überforderte Schiedsrichter auf dem Platz und Video-Assistenten ohne klare Linie sorgen für Aufregung. Thomas Hengen, Geschäftsführer des 1. FC Kaiserslautern, hat genug vom VAR-Drama und spricht sich für eine Abschaffung aus. Gegenüber Sport Bild plädiert er für eine kuriose Änderung.


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Der Videobeweis soll nach neun Jahren wieder abgeschafft werden, stattdessen sollen die Schiedsrichter auf dem Platz wieder gestärkt werden. „Mein Vorschlag ist, dass künftig zwei Schiedsrichter auf dem Platz stehen, jeder pfeift „seine“ Hälfte. So sind beide auf Ballhöhe in Kombination mit den Linienrichtern. Man darf von einer Führungsperson wie einem Profi-Schiri eigenständige Entscheidungen erwarten können“, sagt Hengen.

Zweiter Schiedsrichter auf dem Platz statt Videobeweis

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Foto: IMAGO

Die Torlinientechnik und die virtuelle Abseitslinie sollen als technische Hilfsmittel bleiben, Entscheidungen wie Foul- oder Handspiele hingegen wieder alleine beim Schiedsrichter liegen. Den Job des zweiten Schiedsrichters auf dem Platz, der den VAR ersetzen soll, könnte laut Hengen der bisherige vierte Offizielle übernehmen.

Der 51-Jährige begründet seinen Vorschlag folgendermaßen: „Die Schiedsrichter wirken doch total verunsichert. Durch den VAR im Ohr werden sie permanent beeinflusst. Wenn sie einen Hinweis kriegen, sind sie automatisch befangen. Jetzt sollen sogar noch Eckbälle überprüft werden. Wo kommen wir denn da hin? So machen wir unseren Sport kaputt und können dann ja in Zukunft nur noch auf die KI setzen…“ Außerdem ist es Hengen zu unklar, wann der VAR überhaupt eingreifen soll: „Es fehlt der rote Faden. Das empfinde ich manchmal als reine Willkür.“

Auch die Kommunikation mit den Schiedsrichtern sieht der FCK-Boss als Problem: „Es ist extrem schwierig geworden, mit den Schiedsrichtern zu reden. Sie agieren zum Teil von oben herab und sprechen mit dir nicht mehr auf Augenhöhe. Unser Kapitän Marlon Ritter hat in Münster die fünfte Gelbe Karte bekommen, weil er den Schiedsrichter angesprochen hat. Früher hast du mal einen Flachs gemacht, heute geht es nicht mehr ums Miteinander.“

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