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·31 March 2026
Sugawara, Boniface & Co.: So plant Werder mit seinen Leihspielern

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·31 March 2026

Das Transferfenster im vergangenen Sommer ist bei Werder Bremen mittlerweile schon berühmt berüchtigt. Bis auf Samuel Mbangula verpflichteten die Grün-Weißen nur Leihspieler und lagen mit mehreren Transfers dabei ordentlich daneben.
Maximillian Wöber fällt seit mehreren Monaten aus, Victor Boniface erwies sich als Flop im Sturm. Es gab jedoch auch Lichtblicke wie Yukinari Sugawara oder Cameron Puertas. Aber wie plant Werder über den Sommer hinaus mit seinen insgesamt sieben Leihspielern?
Bei Sugawara ist die Sache laut der DeichStube klar: Der Japaner soll unbedingt bleiben. Sowohl sportlich als auch menschlich hält man an der Weser viel vom 25-Jährigen, zum Problem könnte allerdings die Ablöse werden. Die Kaufoption in Höhe von sechs Millionen Euro ist für Werder zu teuer, stattdessen hofft man auf einen niedrigeren Preis. Da Sugawara im Sommer allerdings mit Japan bei der WM antritt, könnte sich diese Hoffnung bei guten Leistungen des Rechtsverteidigers schnell zerschlagen.
Ähnlich sieht es bei Cmaeron Puertas aus. Der Spanier, der mit starken Leistungen in den letzten Wochen auf sich aufmerksam machte, ist für Werder Stand jetzt ebenfalls zu teuer. Wie bei Sugawara hoffen die Bremer hier auf einen günstigen Transfer, da sowohl die Zehn-Millionen-Euro-schwere Kaufoption als auch Puertas' Gehalt in Höhe von sechs Millionen nicht zu stemmen ist.
Unwahrscheinlich ist hingegen eine feste Verpflichtung von Isaac Schmidt. Der Schweizer, um den sich Werder im vergangenen Sommer lange bemühte, kommt nur unregelmäßig zum Einsatz. Zuletzt wurde ihm sogar der eigentlich schon degradierte Olivier Deman vorgezogen. Sein Weg dürfte deshalb im Sommer zurück zu Leeds United führen.
Spannend ist die Situation hingegen bei Karl Hein. Der Este überzeugte in seiner begrenzten Spielzeit, weshalb sich Werder vorstellen könnte, ihn zu halten. Hier spielt allerdings auch die Personalie Mio Backhaus eine entscheidende Rolle: Denn nur, wenn er geht, hätte Werder eine Chance auf eine Hein-Verpflichtung. Klare Bedingung für einen Verbleib ist nämlich die Zusage, dass er Nummer eins wird.
Klarer ist hingegen die Sachlage bei Maximilian Wöber. Angesichts der großen Verletzungsprobleme des Österreichers wird Werder die Kaufoption in Höhe von vier Millionen Euro nicht ziehen – Erfahrung und Führungsqualitäten zum Trotz.
Jovan Milosevic hingegen hat sich mit drei Toren in acht Spielen für eine Weiterbeschäftigung empfohlen. Werder besitzt für den Serben allerdings keine Kaufoption, würde ihn deshalb gerne noch eine Saison ausleihen – ein Modell, dem der VfB Stuttgart grundsätzlich offen gegenübersteht.
Und auch bei Victor Boniface könnte es unter Umständen tatsächlich eine weitere Saison an der Weser geben. Der Nigerianer könnte völlig überraschend in dieser Saison noch einmal auf den Platz zurückkehren und Werder dadurch im Kampf um den Klassenerhalt unterstützen. Zwar gilt ein Abgang dennoch weiterhin als wahrscheinlichstes Szenario, final entschieden haben sich die Werder-Bosse jedoch noch nicht.









































