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·19 January 2026
Supercomputer-Prognose: So hoch sind Frankfurts Chancen auf das internationale Geschäft

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·19 January 2026

Nachdem Eintracht Frankfurt mit furiosen Siegen über Werder Bremen und die TSG Hoffenheim in die neue Bundesliga-Saison gestartet war, dachte man, dass die Hessen nach Platz drei im Vorjahr auch 2025/26 für viel Furore sorgen und um die Champions-League-Plätze mitspielen werden.
Ein halbes Jahr später sieht die Realität jedoch anders aus: Frankfurt ist die Schießbude der Bundesliga, stellt mit 39 Gegentoren (zusammen mit Heidenheim) die schwächste Defensive im Oberhaus. Dino Toppmöller wurde nach enttäuschenden Ergebnissen entlassen und es deutet nur wenig darauf hin, dass die Eintracht den Erfolg aus dem Vorjahr wiederholen kann.
Auch wenn es aktuell "nur" sechs Punkte Rückstand auf Platz vier sind, braucht es schon viel Phantasie, um sich vorzustellen, wie die SGE noch an Teams wie Leverkusen, Leipzig, Stuttgart oder Hoffenheim vorbeizieht.
Das sieht der Opta-Supercomputer, der die Bundesliga-Saison 25/26 insgesamt 10.000 Mal simuliert und darauf aufbauend eine Prognose erstellt hat, ähnlich: Laut den Berechnungen liegen Frankfurts Chancen auf die Königsklasse bei lediglich 5%. Kein Wunder, wenn man sich die namhafte Konkurrenz anschaut. Hinzu kommt die formstarke TSG Hoffenheim, der man die Champions League angesichts der Leistungen deutlich eher zutrauen muss.
Die Chancen auf eine Europa-League-Teilnahme sind mit 7,8% ähnlich gering. Auch das ist nicht überraschend, denn auch hier sind Leverkusen, Stuttgart, Hoffenheim oder Leipzig - die nicht alle in die Champions League kommen können - einfach deutlich realistischere Kandidaten.
Somit ist Frankfurts größte Hoffnung auf Europa die vergleichsweise unpopuläre Conference League. Dafür müsste am Saisonende - je nach Ausgang des DFB-Pokals - Platz sechs oder sieben her.
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