BVBWLD.de
·3 March 2026
SZ über den so zuverlässigen Assistgeber Julian Ryerson: „Spielanteile wie noch nie“

In partnership with
Yahoo sportsBVBWLD.de
·3 March 2026

Bereits vor den beiden jüngsten Niederlagen für Borussia Dortmund in Bergamo und zu Hause gegen den FC Bayern widmete sich die Süddeutsche Zeitung den starken Auftritten von Julian Ryerson. „Er legt gern auf – nicht nur Schallplatten“ heißt es da im Titel des Textes zu den bemerkenswert vielen Torvorlagen des Norwegers in den letzten Wochen, der gegen den FC Bayern gesperrt gefehlt hatte.
Note 5,0 lautet die Bewertung von Ryersons Partie bei Atalanta Bergamo im kicker. An diesem Tag glänzte allerdings niemand in einer seltsam lethargisch agierenden Mannschaft des BVB. Ryersons schwacher Auftritt kaum dabei dennoch besonders überraschend, hatte er in den Wochen zuvor doch stets herausragend gut gespielt – und dabei etliches Zählbares für seinen Club eingebracht.
Vielleicht hätte Ryerson, was bei seiner Herkunft nicht fern läge, Biathlet werden sollen, spekuliert Ulrich Hartmann in der SZ. Denn für gewöhnlich laufe der Norweger rund 12 Kilometer pro Spiel und besitze dann immer noch die Ruhe, sehr präzise Flanken in den Strafraum der Gegner des BVB zu servieren. Ob nun bei ruhenden Bällen wie bei Ecken und Freistößen oder aus dem Spiel heraus: Wenn Ryerson flankt, herrscht Alarm im gegnerischen Sechzehner.

Foto: IMAGO
Zwar irrt Hartmann, wenn er Ryerson als „derzeit zweitbesten Vorlagengeber“ der Bundesliga bezeichnet. Sowohl Olise (18) als auch Luis Diaz (13) vom FC Bayern München übertreffen den Wert der elf Torvorlagen von Ryerson. Ebenso standen die Chancen auf ein Weiterkommen in Bergamo zwar gut, wurden aber nicht genutzt. So viele Spielanteile wie momentan hatte Ryerson dennoch noch nie beim BVB.
Für Ryerson stehe zudem neben dem Leben im Vereinsfußball in Kürze auch die Teilnahme an der WM 2026 auf dem Programm. Das Ticket dorthin sicherte sich Norwegen mit acht Siegen aus acht Spielen, darunter zwei gegen den viermaligen Weltmeister Italien. Nicht wenige sehen die Mannschaft um Ex-Dortmunds Stürmerstar Erling Haaland gar als Geheimfavoriten, wozu auch Ryerson ein gutes Stück beiträgt. Haaland erzielte sage und schreibe 16 der 37:5 Tore Norwegens in diesen acht Spielen. Bei Ryerson waren es sich eher bescheiden ausnehmende vier Assists und ein Tor, doch zählt er unter Trainer Stale Solbakken zum Stammpersonal – neben Haaland, Martin Odegaard und Alexander Sörloth.
Allerdings – und das gehört ebenso zur Realität von Borussia Dortmund – sind die guten Leistungen von Julian Ryerson nicht allein der SZ aufgefallen. Andere Clubs sollen bereits interessiert sein und womöglich muss der BVB in Zukunft auf die gefährlichen Flanken aus dem Fuße von Julian Ryerson verzichten – zumindest bis zum Ende dieser Saison aber kann die Vorlagen-Show von Ryerson weitergehen.









































