Borussia Dortmund
·27 February 2026
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·27 February 2026
PersonalNach fast viermonatiger Verletzungspause feierte Kapitänin Alicia Langer am Freitagabend ihr Comeback auf der Platte. Nach einem erfolgreichen Test am Donnerstag im Training machte sie das Aufwärmprogramm mit und kam nach der Pause ins Spiel. Weiterhin verletzt fehlten dagegen Lois Abbingh, Lena Hausherr und Lara Müller.
SpielverlaufDer BVB startete furios mit Tempo ins Spiel, doch davon ließ sich Neckarsulm nicht beeindrucken. Die Gäste setzten dem BVB-Tempo ein sehr gutes Rückzugsverhalten entgegen. Nach fünf Minuten stand es 3:3. Nationalmannschafts-Linksaußen Antje Döll sorgte mit dem 4:3 (7.) für die erste Führung der Gäste. Anschließend traf Munia Smits zum 6:5 (9.) und Antje Döll per Siebenmeter (10.) zum 7:5. Melinda Szikora im Dortmunder Tor präsentierte sich trotz des Rückstands in guter Verfassung, was allerdings auch auf ihr Gegenüber Lena Ivancok im SU-Kasten zutraf. Nach 13 Minuten nahm Henk Groener seine erste Auszeit – da lag der BVB mit 5:9 zurück.
Der BVB hatte bis dahin große Lücken in der Abwehr, schloss relativ schwach ab und agierte überraschend drucklos. Die kurze Auszeit und die Umstellungen von Henk Groener zeigten Wirkung. Die eingewechselte Guro Nestaker verkürzte auf 9:10 (19.). Der BVB war wieder dran und legte einen starken Lauf hin, zumal auch Torfrau Melinda Szikora immer stärker wurde und allein im ersten Durchgang vier Chancen von Antje Döll entschärfte. Alieke van Maurik glich nach 20 Minuten zum 10:10 aus und erhöhte kurz danach auf 11:10. Die Halle tobte, als Kelly Vollebregt mit dem 15:12 (27.) auf drei Tore Vorsprung erhöhte. In der Schlussphase der ersten Hälfte zog der BVB mehr und mehr weg. Guro Husebø behielt Sekunden vor dem Abpfiff die Nerven und überlistete Torfrau Ivancok mit ihrem Treffer zum 16:12-Pausenstand.
Auch im zweiten Durchgang zeigte der BVB zunächst seine Qualität: effizient, zweikampfstark und mit guter Geschwindigkeit. Henk Groener brachte Lisa Antl an den Kreis und Alicia Langer im Innenblock der BVB-Abwehr. Nach einem tollen Pass von Torfrau Melinda Szikora auf Kelly Vollebregt führte der BVB schnell mit 18:13 (34.), verlor jedoch in der Folge seine Linie, agierte ohne Druck. Lisa Antl beendete die kurze Torflaute mit ihrem ersten Treffer zum 20:17 (39.).
Neckarsulm ließ sich kaum abschütteln, war die erwartet unbequeme Mannschaft und verkürzte in Minute 41 beim Stand von 19:21 wieder auf zwei Tore. Gut, dass Alina Grijseels wieder extrem treffsicher vom Siebenmeter-Punkt agierte. Mit ihrem vierten erfolgreichen Siebenmeter brachte sie den BVB mit 24:21 (46.) in Führung. Etwas ruhiger wurde die von vielen Unterbrechungen gestörte Partie auch nach dem 26:24 (49.) durch Kaja Kamp Nielsen nicht. Eine Vorentscheidung fiel erst fünf Minuten vor dem Abpfiff, als Kelly Vollebregt mit ihrem sechsten Treffer auf 29:26 erhöhte. Als die junge Alieke van Maurik mit einem wuchtigen Treffer aus dem Rückraum zum 31:27 traf, war der Sieg unter Dach und Fach. Der Rest bis zum 32:29-Endstand war Formsache.
StimmeHenk Groener: „In der ersten Hälfte haben wir zu viele freie Chancen liegen lassen. Nach der Pause hat Melinda Szikora überragend gehalten. Alieke van Maurik war mit acht Treffern ganz stark, hat Verantwortung übernommen. Insgesamt war es enger, als ich es mir gewünscht habe. Die Atmosphäre war aber toll.“
Ausblick Die Alsco Handball Bundesliga Frauen legt eine Pause ein. Am Ende der zweiwöchigen Länderspielphase folgt am 14./15. März das Haushahn Final4 in Stuttgart. Im Halbfinale treffen die Borussinnen dabei zunächst auf die HSG Blomberg-Lippe. Am Mittwoch, 18. März, geht es in der Liga weiter mit dem Heimspiel bei FRISCH AUF Göppingen. Vier Tage später, am 22. März, folgt das erste Play-off-Spiel der EHF Champions League gegen FTC Rail Cargo Budapest.









































