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·26 May 2026
Teures Missverständnis: Schalke löst Vertrag mit Ben Manga auf

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·26 May 2026

Nach monatelanger Freistellung ist das Kapitel Ben Manga beim FC Schalke 04 endgültig beendet. Die Vertragsauflösung kostet die Königsblauen offenbar eine hohe Abfindung.
Das Kapitel Ben Manga beim FC Schalke 04 ist endgültig beendet. Wie Sky und WAZ übereinstimmend berichten, haben sich beide Seiten auf eine Vertragsauflösung geeinigt. Für die Königsblauen wird die Trennung allerdings teuer: Der 52-Jährige erhält demnach eine Abfindung von rund einer Million Euro. Sein ursprünglich bis 2028 laufender Vertrag ist damit vorzeitig beendet worden.
Als Manga im Mai 2024 nach Gelsenkirchen kam, galt seine Verpflichtung als wichtiges Signal für den sportlichen Neustart. Schalke hatte zuvor nur knapp den Absturz in die 3. Liga verhindert und befand sich in einer schwierigen Lage. Der frühere Chefscout von Eintracht Frankfurt und Ex-Funktionär des FC Watford erhielt auf Schalke viel Einfluss. Als Direktor für Kaderplanung, Scouting und Knappenschmiede durfte er die Scouting-Abteilung neu strukturieren und mehrere Vertraute mitbringen. Unter anderem holte er Sidney Sam ins Trainerteam sowie Stephan Loboué als Torwarttrainer.
Doch der große Umbruch brachte nicht den erhofften Erfolg. Intern soll es früh zu Spannungen gekommen sein – vor allem mit Trainer Karel Geraerts. Manga wollte den Belgier laut Informationen der WAZ offenbar schon früh ablösen, während die Vereinsführung zunächst an ihm festhielt.
Das Kompetenzgerangel entwickelte sich zu einem der großen Konfliktthemen der Saison 2024/25. Zudem wurden Manga intern mehrere schwache Transfers sowie die Verpflichtung von Trainer Kees van Wonderen angelastet.

Foto: IMAGO
Mit dem Amtsantritt von Sportvorstand Frank Baumann im Sommer 2025 verschoben sich die Machtverhältnisse auf Schalke endgültig. Baumann arbeitete zunächst noch mit Manga und Youri Mulder an der Transferperiode, zog aber kurz nach deren Ende Konsequenzen. Im September 2025 wurde Manga freigestellt. Damals erklärte Baumann: „Wir haben sorgfältig analysiert, was gut funktioniert und wo wir Potenziale sehen.“
Seitdem war Manga ohne operative Aufgabe beim Verein beschäftigt, ehe nun die endgültige Trennung erfolgte. Für Schalke endet damit ein ambitioniertes Projekt, das mit großen Hoffnungen begonnen hatte, sportlich aber nie die gewünschten Ergebnisse lieferte – und den Verein nun auch finanziell teuer zu stehen kommt.







































