Thioune mit kuriosem Auftrag an Werder-Neuzugang | OneFootball

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·20 July 2026

Thioune mit kuriosem Auftrag an Werder-Neuzugang

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Kenny Quetants Debüt für Werder Bremen hätte durchaus schlechter laufen können. Der französische Neuzugang erzielte im Testspiel beim FC Verden 04 (6:2) direkt mal seinen ersten Treffer im grün-weißen Trikot. Und dennoch sieht Trainer Daniel Thioune noch ein großes Defizit bei seinem neuen Angreifer.

"Ich glaube, dass er häufiger in den Kraftraum muss, um körperlich zuzulegen. Das schaffen wir aber nicht von heute auf morgen", sagte Thioune (via Bild) über den 20-Jährigen, der kürzlich ablösefrei vom Le Havre AC an den Osterdeich wechselte.


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Gleichzeitig soll der 1,89 Meter große Quetant aber auch von seiner schmalen Statur profitieren. "Fragen Sie mal große, schwere Innenverteidiger, ob sie gern gegen bewegliche Stürmer spielen. Wenn Kenny zum Ball kommt und mit seinem Tempo die Tiefe attackiert, kann er sehr gefährlich werden", lobt Thioune und merkt an: "Kenny hat vor unserem sechsten Tor den letzten Kontakt gehabt. Das wird ihm helfen, schneller anzukommen und Akzeptanz zu finden."

Wird Quetant verliehen? Auch Fritz tritt auf die Bremse

Unklar ist jedoch, ob ein paar Einheiten im Kraftraum ausreichen werden, damit Quetant bei den Norddeutschen regelmäßig zum Einsatz kommt. Aktuell ist es durchaus denkbar, dass er am Ende der Saisonvorbereitung an einen anderen Klub ausgeliehen wird, um dort Spielpraxis zu sammeln.

"Kenny ist ein ruhiger Typ, der sich zunächst einmal orientiert", sagt Werders Fußballchef Clemens Fritz (via Deichstube) über seinen ersten Eindruck vom neuen Mann. "Er ist jung und braucht Zeit, um anzukommen. Die geben wir ihm auch – und die sollte man ihm auch geben. Wir sehen sein großes Potenzial, wissen aber natürlich auch, dass wir mit ihm arbeiten müssen."

Gleichzeitig scheint aber auch Quetant bereit zu sein, um an sich zu arbeiten. "Er ist sehr lernwillig, wissbegierig und möchte sich entwickeln", lobt Fritz. "Wenn du dann noch das Land wechselst, in einer anderen Liga spielst und dich an eine höhere körperliche Intensität gewöhnen musst, braucht das einfach Zeit."

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