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·28 April 2026

Tore, Gegentore, Talente, Weiterentwicklung: BVB geht ambitioniert ins Saisonfinale

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Fangen wir mit den Zahlen an: Drei Spiele sind noch zu absolvieren – in Gladbach, gegen Frankfurt, in Bremen. 09 Punkte sind noch zu vergeben – werden es alle neun, würde Borussia Dortmund die Saison 2025/26 mit einem Zähler mehr auf dem Konto abschließen als im Meisterjahr 2010/11. Da hatte man die stärkste Abwehr der Liga mit nur 22 Gegentoren (Vereinsrekord). Aktuell hat man sie auch!

31 Gegentore nach 31 Spieltagen sind zudem der zweitbeste Wert in der Geschichte von Borussia Dortmund. 14 Zu-Null-Spiele hat Gregor Kobel bereits geschafft (Ligabestwert). Die Defensive ist das Fundament für den Erfolg. Aber die oft kritisierte Offensive muss sich nicht verstecken. 65 erzielte Treffer sind nicht nur ligaweit die zweitmeisten, sie sind in etwa die gleiche Ausbeute, die Real Madrid, Manchester City und der FC Arsenal zum gleichen Saisonzeitpunkt in ihren Ligen vermeldeten.


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„Wir haben das sehr, sehr engagiert gemacht und spielerische Elemente gezeigt, an denen der Trainer mit der Mannschaft in dieser Woche gearbeitet hat. Das ist ein wichtiges Signal, dass wir Lust haben, uns weiterzuentwickeln“, erklärte Sportdirektor Ole Book nach dem 4:0 gegen Freiburg, während Cheftrainer Niko Kovac resümierte: „Wir haben ein bisschen was umgestellt in unserem Ansatz, wie wir den Gegner bearbeiten wollen. Die Art und Weise, gerade in der ersten Halbzeit, wie ballsicher wir waren, wie wir die Bälle haben zirkulieren lassen, wie wir den Gegner hinten reingedrängt haben, hat mir gefallen.“ Auch für die Zukunft fordert er „schnelle Ballpassagen, sichere Ballpassagen – dann werden wir immer den freien Spieler finden“.

Kovac hatte die Mannschaft offensiver auf- und eingestellt. Nicht zwei fleißige, nie die Absicherung vernachlässigende Schienenspieler, sondern nur einer (Julian Ryerson) stand in der Startformation. Stattdessen begann links Maxi Beier für Daniel Svensson. Realtaktisch war Beier auf einer Höhe mit Mittelstürmer Serhou Guirassy verortet, sodass gegen den Ball aus der Dreier-/Fünferkette häufig eine Viererkette wurde mit dem aufmerksamen Ramy Bensebaini auf der linken Seite. Das zahlte sich früh aus. Es war Bensebaini, der in der achten Minute tief und weit links in der eigenen Hälfte den langen Ball auf den weit vorne postierten Beier schlug, der in der Folge von der Freiburger Hintermannschaft nicht mehr einzuholen war und das früheste Saisontor für Schwarzgelb erzielte.

Beier war die eine belebende Personalie, die andere hieß Samuele Inacio. „Er hat einige erfrischende Momente gehabt. Das war ein vielversprechendes Startelfdebüt“, sagte Book über den 18-Jährigen. In der Schlussphase kam in Mathis Albert ein 16-Jähriger hinzu – der drittjüngste Bundesligaspieler im BVB-Trikot nach Youssoufa Moukoko und Nuri Sahin.

„Was mir imponiert“, sagte Kovac über Inacio, „ist die Art und Weise, wie fleißig er ist, wie er trainiert, mit Hingabe, mit Leidenschaft, mit Intensität. Das fordere ich gerade von jungen Spielern, die ein gewisses Talent haben. Neben dem Naturtalent brauchen sie noch das Arbeitstalent.“ Inacio zeigt es Woche für Woche auf dem Trainingsplatz. Und das beeindruckt einen akribischen Fußballlehrer wie Kovac. „Das gleiche gilt für Mathis Albert. Auch er ist ein talentierter, junger Bursche, der heute sein erstes Spiel gemacht hat. Wie sie sich geben im Training, gefällt mir, und deswegen belohnen sie sich. Ich bin nur derjenige, der ihnen dann die Möglichkeit gibt.“

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