RB Leipzig
·8 April 2026
Torgarantie gegen Formkrise – RBL empfängt Gladbach

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·8 April 2026

Auf zum dritten Sieg in Serie: RB Leipzig will am Samstag um 15.30 Uhr gegen eine kriselnde Gladbacher Borussia wieder seinen Torhunger in der Red Bull Arena unter Beweis stellen.
Hier kommen die wichtigsten Fakten zum Spiel.
In der Bundesliga-Tabelle ist RB Leipzig in den letzten Wochen ordentlich geklettert. Nach dem 23. Spieltag hatten wir als Fünfter noch fünf Zähler Rückstand auf den Tabellendritten TSG Hoffenheim. Es folgten vier Siege aus fünf Spielen für RBL, jetzt stehen wir auf Rang drei und haben drei Punkte Vorsprung auf die Elf aus Sinsheim. Auch den VfB Stuttgart haben wir dank unserer besseren Tordifferenz überholt.
An den letzten fünf Spieltagen holte einzig der FC Bayern München noch mehr Punkte (13) als die Roten Bullen (zwölf). Außerdem haben wir inzwischen mehr Punkte auf dem Konto (53) als am Ende der letzten Saison (51), in der wir am Ende die Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb verpassten. Angesichts von 14 Punkten Vorsprung auf Rang sieben ist schon jetzt fast sicher, dass wir nächstes Jahr wieder europäisch spielen werden – nur der Wettbewerb ist offen.

Bei unseren Gästen ist derweil Zittern angesagt. Angesichts von nur fünf Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz 16 ist der Klassenerhalt für die Fohlenelf noch nicht gesichert. Borussia Mönchengladbach konnte nur drei der letzten 15 Bundesliga-Spiele für sich entscheiden. Seit acht Partien ist die Elf von Trainer Eugen Polanski sogar ohne Sieg. Das ist die längste Durststrecke der Gladbacher seit der Phase Oktober 2023 bis März 2024, damals waren es zehn Partien ohne Erfolg.
Auswärts wartet die Borussia seit inzwischen vier Monaten auf einen Dreier, der letzte gelang Anfang Dezember in Mainz (1:0). Ein großes Problem ist die Defensivschwäche auf fremden Plätzen, denn im Jahr 2026 kassierte Gladbach bereits 18 Auswärtsgegentore – mehr musste nur der Vorletzte VfL Wolfsburg hinnehmen (25).

Keine gute Nachricht für unsere Gäste ist daher, dass RB Leipzig im eigenen Stadion besonders torhungrig ist. Das zeigte nicht zuletzt der 5:0-Erfolg gegen die TSG Hoffenheim im letzten Heimspiel. Bemerkenswert: In jedem der letzten 26 Bundesliga-Heimspiele erzielte unsere Mannschaft immer mindestens ein Tor – das ist laufender Vereinsrekord. Letztmals zu Hause ohne Tor blieben wir am 9. November 2024, Gegner beim 0:0 war damals Mönchengladbach.
Unsere 34 Tore aus den bisherigen 14 Heimspielen diese Saison sind der zweitbeste Wert der Bundesliga, nur der Tabellenführer FC Bayern München ist stärker (56 Tore). Diese Offensivstärke könnte auch am Samstag für die Entscheidung sorgen.

Für Rocco Reitz wird es ein besonderes Spiel, denn der Mittelfeldspieler von Borussia Mönchengladbach wechselt zur neuen Saison zu RB Leipzig. Am Samstag wird er aber die Fohlenelf wieder als Kapitän aufs Feld führen und versuchen, mit seiner gewohnten Einsatzfreude das Spiel für die Borussia zu entscheiden.
In der Offensive hat Mönchengladbach ein echtes Juwel: Wael Mohya erzielte zuletzt im Alter von 17 Jahren und 94 Tagen sein zweites Bundesliga-Tor – nur Dortmunds Youssoufa Moukoko war bei seinem zweiten Treffer jünger (16 Jahre, 78 Tage). Mohya ist im Aufwind, denn ihm gelangen zwei Tore an den letzten drei Spieltagen. Dafür brauchte er nur drei Torschüsse.
Angreifer Haris Tabakovic saß zwar am vergangenen Wochenende zunächst auf der Bank, brachte dann aber als Einwechselspieler Schwung in die Partie gegen Heidenheim. Er wird wohl am Wochenende wieder starten. Die Leihgabe von der TSG Hoffenheim kommt bereits auf elf Saisontore – kein anderer Spieler bei den Gladbachern hat mehr als vier.

RBL überzeugt derzeit nicht nur durch Effizienz, wenn es um das Nutzen der eigenen Großchancen geht, sondern erspielt sich auch besonders viele. 99 Großchancen können wir in dieser Saison bereits verzeichnen, das sind die drittmeisten der Liga nach dem FC Bayern (135) und Bayer 04 Leverkusen (102).
Wenn es ums Thema Zweikämpfe geht, macht uns keine andere Mannschaft der Bundesliga etwas vor. Wir bestritten mehr Duelle als alle anderen Teams – im Schnitt 202 pro Spiel. Und was sogar noch beeindruckender ist: Wir sind zugleich das fairste Team der Liga. Als einziger Verein kassierten wir noch keinen Platzverweis und zudem die wenigsten Gelben Karten ligaweit (40).

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