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·17 June 2026

Torrekord zum Jubiläum: Messi führt Argentinien zum Sieg

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Beim 200. Länderspiel egalisiert Messi mit drei Toren Kloses WM-Rekord und ist erster Spieler bei sechs Weltmeisterschaften.

Der Torrekord, ein Jubiläum und ein Traumstart in die Mission Titelverteidigung: Superstar Lionel Messi hat bei seinem ersten Auftritt bei der WM in Nordamerika brilliert und gleich doppelt Geschichte geschrieben. In seinem 200. Länderspiel führte der achtmalige Weltfußballer Argentinien mit einem Dreierpack zum 3:0 (1:0) gegen Algerien und fügte seiner außergewöhnlichen Karriere weitere Meilensteine hinzu.


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Messi ist der erste Fußballer, der bei sechs Weltmeisterschaften zum Einsatz gekommen ist. Dauerrivale Cristiano Ronaldo (Portugal) dürfte am Abend nachziehen. Zudem egalisierte der 38-Jährige genau 20 Jahre nach seinem WM-Debüt und seinem ersten WM-Tor mit seinem Kunstschuss zur Führung (17.) und den weiteren Treffern (60., 76.) den WM-Torrekord von Miroslav Klose (16 Treffer).

"Es gibt keine Worte dafür. Wer auch immer dachte, dieses Team sei ohne Leo besser, dem wurde heute klar, dass er sich geirrt hat", schwärmte Mitspieler Alexis Mac Allister. Und auch FIFA-Präsident Gianni Infantino gratulierte in den sozialen Netzwerken: "Dieser Meilenstein spiegelt Ihre zeitlose Brillanz wider, mit der Sie weiterhin Millionen von Menschen auf der ganzen Welt Freude bereiten." Insgesamt steht Messi nun bei 27 WM-Einsätzen - auch das ist eine Bestmarke.

1277 Tage nach dem Triumph von Katar sahen Messi und Co. in Kansas City einen alten Bekannten wieder: Der Pole Szymon Marciniak, der bei der WM 2022 das Finale gegen Frankreich (4:2 i.E.) geleitet hatte, kam auch beim Auftakt der Albiceleste in den USA zum Einsatz - und stand prompt im Mittelpunkt.

Messi, der nach auskurierten Oberschenkelproblemen in der Startelf stand, musste Marciniak einen filmreifen Einstieg verwehren. "La Pulgas" früher Treffer (5.) wurde wegen einer Abseitsstellung aberkannt. Auch Eintracht Frankfurts Fares Chaibi (8.) stand bei Algeriens vermeintlicher Führung im Abseits.

Die mutige Startphase des Außenseiters beendete Messi mit einem Geniestreich. Nach starkem Zuspiel von Rodrigo de Paul, seinem Teamkollegen bei Inter Miami, traf Argentiniens Kapitän sehenswert aus der Distanz. Zinedine Zidanes Sohn Luca im Tor machte vor den Augen seines Vaters auf der Tribüne dabei allerdings keine gute Figur.

Der Favorit kontrollierte in der Folge das Geschehen, ohne dabei allzu große Gefahr auszustrahlen. Lautaro Martínez, der im Sturm den Vorzug vor Julián Álvarez erhalten hatte, war weitgehend abgemeldet. Algerien wurde erst vor der Pause wieder etwas stärker.

Nach dem Seitenwechsel blieb das immer spielfreudigere Argentinien die dominante Mannschaft - und Messi der Fixpunkt in der Offensive. Sein Steckpass setzte Martínez (53.) in Szene, der aus spitzem Winkel jedoch scheiterte. Wenig später staubte Messi gedankenschnell nach einem Weitschuss von Alexis Mac Allister ab. Zidane verhinderte Messis Dreierpack zunächst (66.), zehn Minuten später war dieser besiegelt.

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