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·28 January 2026
Transferhammer bei Bayern? Goretzka vor Blitzabgang aus München

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·28 January 2026

Leon Goretzka steht beim FC Bayern München offenbar vor einer überraschenden Entscheidung. Aktuellen Informationen zufolge könnte der Mittelfeldspieler den Rekordmeister noch in den kommenden Tagen verlassen.
Nach exklusiven Informationen von Sky will Atlético Madrid Leon Goretzka sofort verpflichten. Der 30-Jährige gilt als Wunschlösung von Trainer Diego Simeone und Sportchef Mateu Alemany, um die entstandene Lücke im Mittelfeld nach dem Abgang von Conor Gallagher zu schließen. Bereits heute fanden demnach erneut Gespräche zwischen Goretzka und den Spaniern statt. Dem Bericht zufolge gibt es zwei Optionen: ein schneller Wechsel nach Madrid oder ein Verbleib beim FC Bayern bis zum Sommer. Eine Entscheidung soll innerhalb der nächsten 24 Stunden fallen.
Kurz darauf vermeldete Transferinsider Matteo Moretto, dass auch Tottenham in den vergangenen Stunden bei den Münchnern wegen Goretzka angefragt hat. Zudem bestätigte Fabrizio Romano das konkrete Interesse aus Madrid für einen schnellen Winterwechsel.
Bereits in den vergangenen Tagen wurde berichtet, dass sich Atlético intensiv mit dem Nationalspieler beschäftigt. Eigentlich deutete zunächst vieles darauf hin, dass Goretzka erst im Sommer wechselt. Auch Milan zeigt Interesse, plant laut BILD allerdings mit einem ablösefreien Transfer – im Gegensatz zu Atlético und Tottenham, die noch im Januar zuschlagen wollen und dafür bereit sind, eine Ablöse zu zahlen.

Foto: IMAGO
Trotz seiner Nebenrolle in München ist Goretzka weiterhin ein begehrter Mittelfeldspieler in Europa. Zwar kommt er unter Vincent Kompany kaum noch auf regelmäßige Einsatzzeiten, dennoch sehen zahlreiche Klubs sportlichen Mehrwert in ihm. Beim FC Bayern spielen derzeit andere Namen eine größere Rolle: Neben Joshua Kimmich setzen die Münchner vor allem auf Aleksandar Pavlovic, auch Tom Bischof soll perspektivisch eine größere Rolle spielen. Eine Vertragsverlängerung über den Sommer hinaus gilt laut übereinstimmenden Medienberichten als ausgeschlossen.
Bereits in den letzten Wochen zeichnete sich ab, dass Goretzka es immer schwieriger hat, eine prägende Rolle in München zu spielen. Selbst beim 8:1-Kantersieg gegen Wolfsburg saß der Bochumer zunächst auf der Bank – obwohl Kimmich verletzt fehlte. Der Trainer setzte stattdessen auf Pavlovic und Bischof.
Ein Wintertransfer wäre für den FC Bayern nicht nur sportlich verkraftbar, sondern auch finanziell attraktiv. Laut Transferinsidern könnte der Klub rund 20 Millionen Euro einnehmen. Ein zusätzliches Argument: Goretzka gehört mit rund 17 Millionen Euro Jahresgehalt zu den Topverdienern im Kader. Ein Verkauf würde somit auch die Gehaltsstruktur entlasten.
Nach Informationen der BILD plant der Rekordmeister, mögliche Einnahmen direkt wieder zu investieren. Im Fokus steht dabei Givairo Read von Feyenoord – ein 19-jähriger Rechtsverteidiger, der als vielversprechende Verstärkung gilt. Die Münchner könnten mit dem Goretzka-Transfer also gleich zwei Baustellen angehen: Einnahmen generieren und perspektivisch investieren.
Die finale Entscheidung über einen vorzeitigen Abschied liegt jedoch nicht allein bei Goretzka. Auch Cheftrainer Vincent Kompany muss seine Zustimmung geben. Öffentlich gab sich der Belgier zuletzt zurückhaltend: „Ich habe in den letzten 48 Stunden nur über PSV gesprochen“, erklärte er auf Nachfragen und schob die Verantwortung in Richtung Vereinsführung. „Diese Entscheidungen werden nicht nur vom Cheftrainer getroffen“, so Kompany weiter. „Und dann noch die da oben“.
Während Atlético und Tottenham mit Nachdruck an einem Januar-Wechsel arbeiten, bleibt abzuwarten, wie der FC Bayern intern entscheidet.
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