Traumtor, Ebnoutalib-Märchen und spätes Drama: Irres Spiel zwischen Frankfurt und dem BVB | OneFootball

Traumtor, Ebnoutalib-Märchen und spätes Drama: Irres Spiel zwischen Frankfurt und dem BVB | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: 90PLUS

90PLUS

·9 January 2026

Traumtor, Ebnoutalib-Märchen und spätes Drama: Irres Spiel zwischen Frankfurt und dem BVB

Article image:Traumtor, Ebnoutalib-Märchen und spätes Drama: Irres Spiel zwischen Frankfurt und dem BVB

Die Bundesliga ist zurück und direkt das erste Spiel war ein echtes Traditionsduell. Der BVB war zu Gast bei Eintracht Frankfurt und natürlich hatten sich beide für den Re-Start der Liga sehr viel vorgenommen. Dortmund kämpfte darum, Platz zwei zu festigen, die Eintracht darum, Stabilität in die eigenen Leistungen zu bekommen. 

Beide trafen sich in dieser Saison an Ort und Stelle schon einmal, damals aber im DFB-Pokal. Mit besserem Ende für den BVB, der seinerzeit im Elfmeterschießen einen Sieg holte. Deswegen waren die Hessen natürlich mit Revanchegedanken in dieses Spiel gegangen.


OneFootball Videos


Frankfurt und Drtmund mit intensiver Partie

Los ging es mit interessanten Entscheidungen der Trainer. Eintracht Frankfurt setzte zum Beispiel auf Younes Ebnoutalib direkt im Sturm, die Dortmunder setzten Marcel Sabitzer vor Jobe Bellingham ein, auch Emre Can saß draußen, Niklas Süle spielte. Direkt zu Beginn waren die Hessen gut im Spiel, der BVB hatte auch einen geblockten Schuss in petto, sonst wurde erst einmal der Gegner beobachtet. Aber nicht so lange. Nach einer schönen Verlagerung auf Julian Ryerson hatte der BVB-Wingback zu viel Platz, brachte eine gute Flanke in die Mitte und Maxi Beier setzte sich ab und drückte den Ball über die Linie – 0:1!

Die Hessen brauchten ein wenig für die Antwort, in der 17. Minute hatte Can Uzun einen guten Schuss auf das Tor abgefeuert, den Gregor Kobel aber abwehren konnte. Wenig später schoss Ansgar Knauff in die Arme von Kobel. Nach 21 Minuten bekam der Gastgeber aus Frankfurt einen Elfmeter zugesprochen, weil Serhou Guirassy Gegenspieler Robin Koch trat. Das war ein klarer Strafstoß, den Frankfurts Uzun eiskalt verwandelte. Im Anschluss an einen Eckball war auf der Gegenseite wiederum Gefahr im Verzug, aber Kaua Santos konnte eine undurchsichtige Situation bereinigen. 39 Minuten waren gespielt als Santos einen Kopfball von Schlotterbeck entschärfte. Danach war Pause.

Article image:Traumtor, Ebnoutalib-Märchen und spätes Drama: Irres Spiel zwischen Frankfurt und dem BVB

Foto: Getty Images

Dahoud-Traumtor und späte Reaktion des BVB

Direkt zu Beginn der zweiten Halbzeit hatte Frankfurt Vorteile. Ebnoutalib gab einen Kopfball in Richtung Tor ab, ein Knauff-Schuss wurde geblockt. Man merkte, dass es in der Kabine eine entsprechend motivierende Ansprache gab. Knauff testete die Dortmunder Defensive nach 54 Minuten erneut, aus spitzem Winkel scheiterte er aber an Kobel. Auf der Gegenseite blockte Arthur Theate einen Sabitzer-Abschluss. Kurz danach köpfte Waldemar Anton aus dem Gewühl in die Arme von Santos.

Später kamen dann neue Stürmer: Fabio Silva beim BVB, Arnaud Kalimuendo, der sein Debüt in der Bundesliga feierte, bei Eintracht Frankfurt. Kaum waren die neuen Stürmer auf dem Feld, traf Felix Nmecha für den BVB. Der Schuss von ihm war noch leicht abgefälscht, ging in die lange Ecke und vom Pfosten flog der Ball ins Tor. Jetzt waren aber wieder die Hessen am Zug. Kalimuendo zeigte eine hervorragende Bewegung und schickte Ebnoutalib, der im 1-gegen-1 gegen Kobel cool blieb – 2:2!

Als die Nachspielzeit anbrach trafen die Dortmunder noch die Latte, direkt danach versuchte sich Silva mit einem Fallrückzieher. Und die Pointe des Spiels war noch nicht erzählt. Dortmund bekam den Ball nicht geklärt und Mo Dahoud, der Ex-BVB-Spieler, traf den Ball mit links perfekt. Die Kugel ging in die lange Ecke und vom Pfosten direkt ins Tor! Und jetzt wurde es richtig irre – der BVB hatte noch eine Antwort! Nach einer Flanke kam irgendwie Carney Chukwuemeka an den Ball und drückte ihn aus kurzer Distanz über die Linie. Das 3:3 war dann auch der Endstand nach einer absolut intensiven und wilden Partie.

View publisher imprint