Treibt Guardiola seinen Musterschüler in die Hände seines großen Rivalen? | OneFootball

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·20 May 2026

Treibt Guardiola seinen Musterschüler in die Hände seines großen Rivalen?

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Spätestens mit dem Karrierenende von Toni Kroos bei Real Madrid im Sommer 2024 herrscht bei den Königlichen ein Vakuum im Mittelfeldzentrum. Dort, wo einst Kroos, Luka Modric und Casemiro dominierten, finden sich bei Real Madrid zwar große Namen, aber wenig Führungsstärke.

So wie die Blancos zuletzt im Gesamten als Hühnerhaufen daherkamen, wirkte es auf dem Platz häufig in der eigentlichen Schaltzentrale. Zu wenig Kreativität, zu wenig Ordnung, zu wenig Defensivstärke. Es fehlte quasi an allen herausragenden Qualitäten des einstigen Mittelfeld-Trios.


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Der Traum von Rodri als Königstransfer

Und so träumt man bei Real schon lange von Rodri. Der Weltfußballer von 2024, der damals Vinicius Junior die Auszeichnung vor der Nase wegschnappte (mit allen bekannten Nebengeräuschen), vereint alle der gesuchten Stärken. Unter Pep Guardiola reifte der 61-fache spanische Nationalspieler zum Alleskönner im Zentrum der Skyblues und La Roja.

Bislang lehnte Rodri eine Rückkehr nach Spanien immer ab. Und auch Man City stellte sich rigoros quer. Mit dem nahenden Guardiola-Abschied im Sommer, der Rodri 2019 für 70 Millionen Euro von Atletico geholt hatte, könnte sich die Situation aber grundlegend ändern.Auch Rodri hat nur noch bis 2027 Vertrag. Ohne Guardiola als sein Trainer dürfte eine Verlängerung in weite Ferne rücken, vermutet die Real-nahe Marca. Stattdessen könnte in Rodri der Wunsch nach einer Rückkehr in die Heimat wieder größer werden.

Rodri bald unter Mourinho?

Wie die Marca weiter berichtet, sei Rodri einem Wechsel in diesem Sommer nicht abgeneigt, auch wenn er sich zunächst auf das Saisonende inklusive WM konzentrieren wolle. Seine Atletico-Vergangenheit würde einem Wechsel zum Stadtrivalen indes nicht im Wege stehen, betonte Rodri schon im März.

Für die Königlichen wäre die Verpflichtung des spanischen Mittelfeldchefs ein großes Zeichen für den nötigen Umbruch. Ist Rodri wieder topfit – was er seit seinem Kreuzbandriss leider nicht immer war – kann er das Real-Zentrum über die kommenden Jahre übernehmen und dominieren.

Profitieren würde davon allen voran José Mourinho. Guardiolas langjähriger Erzrivale wird die Königlichen ab Sommer wohl ein zweites Mal übernehmen. Womöglich mit Rodri als seinem neuen Spiritus rector...

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