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·17 April 2026
Triple, Teil 1: Gieriger FC Bayern hat „viel zu gewinnen“

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·17 April 2026

Die Deutsche Fußball Liga hat vorgesorgt. Der neue Außenring für die ikonische Meisterschale bietet Platz für die kommenden 30 Titelträger – und schon am Sonntagabend könnte klar sein, dass die nächste Gravur mal wieder „FC Bayern München“ lautet. Langweilig? Nicht für Harry Kane.
Seit der Stürmerstar in der vergangenen Saison endlich seinen persönlichen Titel-Fluch durchbrochen hat, ist seine Trophäen-Gier nur noch gestiegen. Die frisch gestaltete „Salatschüssel“, sagte der Torgarant vor dem Süd-Kracher gegen den VfB Stuttgart (Sonntag, 17.30 Uhr/DAZN), solle nur der Auftakt sein für bayerische Feierwochen – mit dem Triple als krönendem Abschluss.
„Wir haben an diesem Wochenende die Chance, die Meisterschaft zu gewinnen“, sagte Kane nach dem Drama-Abend in der Champions League gegen Real Madrid, „also hoffen wir, dass wir das schaffen.“ Schon allein, um Ruhe zu haben für die Cups. Nach Stuttgart, weiß Kane, wartet am Mittwoch (20.45 Uhr/ZDF und Sky) das „wichtige Halbfinale im Pokal“ bei Bayer Leverkusen – und dann der nächste Königsklassen-Hit gegen Titelverteidiger Paris Saint-Germain. „Viele wichtige Spiele, viel zu gewinnen“, sagte Kane.
Aber der Reihe nach. Sollten die Bayern ihrem Trainer Vincent Kompany im Süd-Schlager den 50. Bundesliga-Sieg als Coach bescheren, wäre ihnen der Titel nur noch theoretisch zu nehmen. Verliert „Verfolger“ Borussia Dortmund am Samstag (15.30 Uhr/Sky) bei der TSG Hoffenheim Punkte, würde ein weiterer Münchner Erfolg gegen die Schwaben sicher zur vorzeitigen Meistersause reichen.
„Das“, sagte Sportvorstand Max Eberl, „würde diese Woche noch mal abrunden.“ Doch nicht nur Kane dachte bereits über Stuttgart hinaus. „Vinnie hat gesagt: Das nächste Bernabéu wartet in Leverkusen“, berichtete Eberl, „da ist das nächste K.o.-Spiel, das wir vor der Brust haben.“ Das gilt übrigens auch für den VfB, der am Donnerstag (20.45 Uhr/ARD und Sky) im zweiten Pokal-Halbfinale die Europa-League-Helden des SC Freiburg empfängt.
Kompany nannte Leverkusen „keine einfache Aufgabe“, die „dieselbe Energie benötigen“ werde wie Real. Da würde es helfen, das Hochgefühl aus der Champions League gegen Stuttgart mit Titel-Emotionen zu vermischen. „Ich würde gerne gegen die starken Stuttgarter gewinnen“, meinte Kompany, und Eberl sekundierte, es sei „das nächste Ziel“, den anschließenden Pokal-Knaller „mit der Meisterschale“ anzugehen.
Die Voraussetzungen scheinen günstig. Da ist das frische Selbstvertrauen der „Drachentöter“ aus der Champions League. Da ist das 5:0 im Hinspiel in Stuttgart. Und da ist die Gelbsperre für VfB-Torjäger Deniz Undav, des mit 18 Saisontreffern zweitbesten Bundesliga-Schützen hinter Kane (31 Tore). Da ist aber auch eine starke gegnerische Defensive, die in der Rückrunde in zwölf Spielen nur 13 Gegentreffer zuließ. Und ein Kontrahent, der als Tabellendritter klar auf Kurs Königsklasse steuert.
„Wir sind in der Position, dass wir es in der Hand haben, und wir trauen uns das auch zu“, sagte VfB-Trainer Sebastian Hoeneß, „wohlwissend, dass wir noch ein hartes Programm haben.“ Es beginnt in München, bei Kane und Co. „Wir sind überzeugt“, sagte der Engländer, „dass wir jeden schlagen können.“ Ob Stuttgart, Leverkusen oder PSG – Hauptsache Triple!









































