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·13 March 2026
Trotz Platz 17: Kiel geht "mit Optimismus" in das Wochenende

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Nach dem Trainerwechsel von Marcel Rapp zu Tim Walter gab es bisher nur einen Punkt für Holstein Kiel in zwei Spielen. Nun soll der erste Sieg am Samstag (13:00 Uhr) gegen den 1. FC Nürnberg eingefahren werden.
Gegen Elversberg gab es einen Punkt, in Darmstadt eine 0:2 Niederlage. Durch die Ergebnisse der Konkurrenz findet sich Holstein mittlerweile auf dem 17. Tabellenplatz wieder. Trotz des direkten Abstiegsplatzes ist die Stimmung aber gut bei dem Bundesliga-Absteiger. "Die Jungs sind einfach gelöst und haben ein gutes Miteinander. Man verspürt eine Aufbrauchstimmung", erklärte Walter auf der Pressekonferenz vor dem nächsten Spiel.
"Ich gehe an Sachen grundsätzlich positiv heran und diesen Einfluss versuche ich an die Menschen zu übermitteln, mit denen ich zusammenarbeite", führte der Übungsleiter weiter aus. "Da herrscht Optimismus und vor allem eine gelöste Stimmung", sieht der Chef-Trainer eine Aufbruchsstimmung im gesamten Umfeld. Zukünftig soll nun auch der neue Co-Trainer Patrick Wimmer helfen mit seiner "positiven Energie" helfen. Dieser sei bereits von Anfang an voll eingebunden.
Eine hohe Meinung hat Walter vom nächsten Gegner aus Nürnberg. Die Franken hätten fußballerisch viel Qualität und gute Einzelspieler. Das diese aber auch die schlechteste Auswärtsmannschaft der Liga sind, sei dem Trainer wie auch andere Statistiken nicht wichtig. "Beide Mannschaften wollen drei Punkte holen", sagte der Trainer. Bei seiner eigenen Mannschaft habe der 50-jährige von Anfang an wert darauf gelegt, dass diese "in beiden Strafräumen kompromissloser" agiere und gut verteidigen würde.
"Statistisch haben wir uns hier deutlich verbessert. Der Ansatz ist weiter, dass die Jungs den Willen im Training haben und sich in alles reinwerfen", setzt Walter erstmal auf grundsätzliche Tugenden. In Darmstadt war man durch den frühen Platzverweis gegen Marcus Müller nach 26 Minuten in Unterzahl geraten. "Fußball ist einfach Emotionalität. Unser Ziel ist es aber, dass wir das Spiel mit elf Mann beenden", so der Trainer. Neben dem gesperrten Stürmen fällt auch Andu Yobel Kelati mit einer Zerrung aus, der in den letzten sechs Spielen jeweils zum Einsatz kam.
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