1. FSV Mainz 05
·30 November 2025
U23 bezwingt auch Kassel & klettert auf Rang drei

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·30 November 2025

Am Ende musste die höchste Ausbildungsmannschaft des FSV im Bruchwegstadion gegen Hessen Kassel doch mal wieder zittern. Dank der 2:0-Führung, Andre Gittau und Nayrobi Vargas hatten nach der Pause getroffen, mit der die Mainzer in Schlussphase gingen, deutete lange alles auf einen ungefährdeten Heimsieg hin. Zumindest bis der Ex-Mainzer Phinees Bonianga drei Minuten vor dem Ende verkürzte und noch einmal für Hochspannung sorgte in einer Partie, die die U23 der 05ER am Ende nicht unverdient für sich entschied und den Platz in der Spitzengruppe der Regionalliga-Südwest festigt. Besonders erfreulich aus Mainzer Sicht neben dem Pflichtspiel-Tor-Debüt von Vargas war in den Schlussminuten das Comeback von Lovis Bierschenk, der zuvor monatelang verletzungsbedingt nur Tribünengast gewesen war.
Cheftrainer Benjamin Hoffmann lobte sein Team nach dem Abpfiff und erklärte eine Umstellung in der Pause zum Dosenöffner: "Den Sieg haben wir uns heute hart erarbeitet. Schlüssel zum Erfolg war sicherlich die Umstellung in der Halbzeit mit Dani Gleiber und Yunus, dass wir da die Position getauscht haben. Danach haben wir mit zwei defensiv denkenden Jungs, Dani und Niklas Tauer als Sechser gespielt. Damit haben wir Yunus defensiv entlastet, denn Kassel hat das vorher hervorragend gemacht durch ihre Positionswechsel. Dadurch haben sie immer wieder den Rücken von unseren Stürmern gut gefunden. Spielerisch wurde es anschließend viel besser, insofern großes Lob an die Jungs, dass sie die Umstellung so angenommen haben.
Aber wichtig ist jetzt für uns, dass wir noch einmal nachlegen und eine gute Trainingswoche haben. Wir haben eine kurze Woche bis Freitagabend, das soll aber keine Rolle spielen. Wir möchten unseren Lauf jetzt weiter fortführen und es etwas schaffen, das uns dieses Jahr noch nicht gelungen ist - nämlich drei Siege in Folge zu holen."
Der FSV gab in den Angangsminuten klar den Ton an, drückte die Gäste tief in die eigene Hälfte, kam aber zunächst nur zu Halbchancen. So landete ein Versuch Jason Amanns von der Strafraumgrenze im Anschluss an einen Eckball deutlich über dem Gehäuse (6. MInute). Erst danach gelang es den Hessen, sich etwas zu befreien und selbst zumindest zaghaft in Richtung 05-Tor zu spielen. Ex-Profi Yannick Stark probierte es nach acht Minuten aus 25 Metern, brachte das Tor aber ebenso wenig in Gefahr wie zuvor Amann. Nach 18 Minuten war es erneut Stark, der in einer offener werdenden Partie nach einer Eckball-Variante aus 15 Metern unbedrängt vorbeizielte. Spätestens ab diesem Zeitpunkt waren die Kasseler voll im Spiel und auch das gefährlichere Team. Den Torschrei auf den Lippen hatte nach 23 Minuten Luis Podolski, der im Anschluss an sein 50-Meter-Solo von halbrechts an einer klasse Fußabwehr Maximilian Kinzigs scheiterte. Nach einer guten halben Stunde wäre mutmaßlich auch der Torhüter geschlagen gewesen, doch Emanuel Marincau klärte im Fünfmeterraum in höchster Not gegen Elsamed Ramaj (34.). Erst danach meldeten sich auch die Rheinhessen wieder an in dieser durchaus unterhaltsamen Begegnung, in der Derstroff kurz darauf aus 18 Metern am Innenpfosten scheiterte (37.). Gittau setzte nach und legte ab auf Niklas Tauer, dessen Direktabnahme aussichtsreich unterwegs Richtung Tor war, letztlich aber zur Ecke geklärt werden konnte (auch 37.). Im Anschluss an den ruhenden Ball kam der am zweiten Pfosten lauernde Gleiber zum Zug, verzog aber aus leichter Rücklage deutlich (38.).









































