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·17 May 2026

„Überglücklich“: Stuttgart jubelt über Einzug in die Champions League

Article image:„Überglücklich“: Stuttgart jubelt über Einzug in die Champions League

Nach dem Einzug in die Champions League klatschten sich die Spieler des VfB Stuttgart erst mal nur verhalten ab. Dann gingen sie doch in die Kurve, um mit ihren begeistert hüpfenden Anhängern zu feiern. Noch aber ist die Saison für die Schwaben nicht zu Ende, weshalb die Fans nach dem 2:2 (2:0) bei Eintracht Frankfurt mit Blick auf das DFB-Pokalfinale am kommenden Samstag in Berlin gegen den Meister aus München inbrünstig forderten: „Zieht den Bayern die Lederhosen aus.“

Die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß geht beflügelt in das Duell mit dem FC Bayern. „Wir haben geschafft, was wir wollten, jetzt haben wir ein Bonusspiel, da kann alles passieren“, sagte Nationalspieler Deniz Undav, der die Saison als bester deutscher Torjäger abschloss (19 Treffer), bei Sky. Die Qualifikation für die Champions League verschaffe dem VfB ein „sehr gutes Gefühl“, betonte Maximilian Mittelstädt, „wir sind überglücklich.“


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Weil die TSG Hoffenheim (0:4 bei Borussia Mönchengladbach) und Bayer Leverkusen (1:1 gegen den Hamburger SV) als Konkurrenten um den vierten Tabellenplatz patzten, reichte dem VfB das Unentschieden in Frankfurt zum Einzug in die Königsklasse. „Wir sind jetzt das dritte Jahr international, besser kann es nicht laufen“, sagte Undav. In der zu Ende gehenden Saison hatten die Stuttgarter in der Europa League gespielt, davor in der Champions League.

Stuttgart zufrieden – Frankfurt nicht

Gegen die Eintracht trafen Chema Andrés (10.) per Kopf und Nikolas Nartey (45.+4) für die Stuttgarter, der eingewechselte Jonathan Burkardt (72., Foulelfmeter und 90.+2, Handelfmeter) glich für Frankfurt aus. Die Eintracht steht trotz des Punktgewinns am Ende einer ernüchternden Spielzeit enttäuscht da. Erstmals seit der Saison 2020/21 spielt sie in der kommenden Saison nicht international.

„Das ist ärgerlich, die Saison ist nicht so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben. Das Ziel war, international zu spielen, aber wir waren nicht gut genug“, sagte Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche bei Sky. Der Eintracht fehlten am Ende drei Punkte zum Europa-League-Finalisten SC Freiburg (4:1 gegen RB Leipzig) auf Rang sieben, um wenigstens in der Conference League spielen zu dürfen.

Bei den Frankfurtern steht nun der nächste Umbruch bevor: Nach einer Achterbahn-Saison scheint die Zeit von Coach Albert Riera nach dreieinhalb Monaten schon wieder vorbei zu sein. Eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit dem Spanier ist sehr unwahrscheinlich. „Wir müssen erst mal das Spiel sacken lassen und dann überlegen, wie wir weitermachen. Heute nicht der richtige Zeitpunkt, um über Personalien zu sprechen“, sagte Krösche nach dem Spiel.

Über die Gerüchte um seine Entlassung habe er „noch nicht eine halbe Sekunde“ nachgedacht, hatte Riera vor seiner wohl letzten Partie beteuert: „Es geht mir nur um die drei Punkte. Danach habe ich einen fantastischen Sommer vor mir.“

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