90min
·26 March 2026
VfB-Glücksgriff Chema Andres spricht über Formdelle – Wie plant Real Madrid?

In partnership with
Yahoo sports90min
·26 March 2026

Schon in der Vorbereitung auf die aktuelle Saison war abzusehen, dass dem VfB Stuttgart mit der Verpflichtung von Chema Andres ein Glücksgriff gelungen war. Der 20-jährige Spanier kam von Real Madrid ins Ländle. Schlappe drei Millionen Euro Ablöse musste der VfB für den Sechser bezahlen.
Doch der Schnäppchen-Deal kam mit zwei großen Haken: Die Königlichen ließen sich eine Rückkaufoption zusichern. Ebenso wie eine Weiterverkaufsbeteiligung von satten 50 Prozent. Nach einem furiosen Start bei den Schwaben, bei dem Chema zwischenzeitlich sogar Kapitän Atakan Karazor auf die Bank verdrängt hatte, schien es keine Frage mehr zu sein, ob der Spanier seinen bis 2030 gültigen Vertrag in Bad Cannstatt erfüllt. Sondern vielmehr: wann Real Madrid ihn zurückholt. Dem Vernehmen nach wäre das im Sommer für 13,5 Millionen Euro möglich. 2027 steigt die Rückkaufoption auf 18 bis 20 Millionen Euro. In den Medien wurde er in Anlehnung an Superstar Rodri schon als 'Rodriamant' bezeichnet.
Seit Anfang Dezember wurde es aber deutlich leiser um Chema. Der Mittelfeld-Youngster fand sich regelmäßig auf der Bank wieder und durfte in der Bundesliga nur noch für wenige Minuten ran. Gegenüber der Bild hat der 20-Jährige nun über seine Formdelle gesprochen."Es stimmt, im Vergleich zum Saisonstart war ich zuletzt nicht auf dem gleichen Level. Aber das ist ein Prozess, man kann nicht immer auf dem gleichen Niveau spielen. Man muss erst runtergehen, um dann gestärkt auf ein höheres Level zu kommen", erklärte er.
Laut Bild geht man bei den VfB-Bossen mittlerweile auch fest davon aus, dass die Königlichen in diesem Sommer nicht von der Rückkaufoption Gebrauch machen werden und Chema 26/27 für den VfB spielt. Das wäre umso wichtiger, weil Mittelfeld-Chef Angelo Stiller im Sommer ziemlich sicher erneut im Transfer-Fokus stehen wird.
Wichtig wäre aus VfB-Sicht auch, dass Chema wieder an seine Leistungen zum Saisonstart anknüpft. Die Zeichen für einen Aufschwung beim 20-Jährigen sind da. Beim jüngsten 5:2-Sieg in Augsburg stand Chema zum zehnten Mal in der laufenden Bundesliga-Saison in der Startelf und zeigte an der Seite von Stiller eine gute Leistung.
Der 1,90 Meter große Sechser will seine Entwicklung in Stuttgart derweil fortsetzen und gibt sich bei Vergleichen mit Rodri noch zurückhaltend: "Es gibt Spieler wie Rodri oder Zubimendi auf meiner Position, die auch spanisch sind. Ich versuche sie zu imitieren. Dass ich mit ihnen verglichen werde, macht mich sehr stolz. Aber das sind Top-Spieler auf einem Top-Level. Ich wünschte, dass ich es eines Tages auch dorthin schaffe."Das Potenzial dafür dürfte Chema haben. Ruft er es wieder konstant ab, wird sein Weg früher oder später weg aus Stuttgart führen. Gut möglich, dass es dann auch zurück zu seinem Jugendklub Real Madrid geht.
Falls nicht, ist die Wahrscheinlichkeit dennoch hoch, dass die Königlichen ihr Rückkaufrecht spätestens 2027 wahrnehmen. Denn Chemas Marktwert wird jetzt schon auf 15 Millionen Euro geschätzt. Real könnte ihn demnach auch zurückkaufen, um ihn für einen Gewinn an einen anderen Klub abzugeben.









































