Borussia Dortmund
·8 July 2026
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Schon in der regulären Spielzeit hatte Kobel die Mannschaft von Nationaltrainer Murat Yakin mit mehreren Paraden in der Partie gehalten. Nach 120 Minuten hatte es noch torlos 0:0 gestanden. Neben dem BVB-Schlussmann rettete in der Verlängerung auch die Latte nach einem Kopfball des Kolumbianers Jhon Lucumi für die Schweiz. Auch an diesem Ball hatte Kobel noch seine Fingerspitzen dran gehabt.
In einem nervenaufreibenden Elfmeterschießen war es dann der vierte Schütze der Kolumbianer, der vom Punkt aus gegen den Dortmunder Torwart scheiterte. Zuvor hatten außerdem schon Davinson Sanchez für Kolumbien (Lattentreffer) und der Ex-Borusse Manuel Akanji für die Schweiz (über das Tor) verschossen.
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„Sportlich ist es ganz sicher der schönste Tag meines Lebens. Ich brauche aber wahrscheinlich noch einen Moment, um das alles zu realisieren. Nach einem solchen Spiel weiß ich gar nicht, was so alles vor sich geht“, sagte Kobel nach der Partie euphorisiert gegenüber Schweizer Medien. Von der FIFA wurde der 28-Jährige als „Player of the Match" ausgezeichnet.
Über seine vorentscheidende Elfer-Parade gegen Cucho Hernandez meinte Kobel: „Es war für mich ein Riesenmoment! Die Jungs zu sehen, wie sie sich gegenseitig gepusht haben. Die Emotionen, die da rausgekommen sind. Das ist einzigartig.“ Den entscheidenden vierten Treffer im Elfmeterschießen markierte dann der ehemalige Bundesliga-Spieler Ruben Vargas für die Schweizer.
Die Alpenrepublik spielt bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada das erfolgreichste Turnier ihrer Geschichte. 1954 stand die Schweiz zwar zum insgesamt dritten und letzten Mal in einem WM-Viertelfinale, hatte zuvor aber weniger Spiele zu absolvieren.
In der Runde der letzten Acht trifft Gregor Kobel mit seinen Schweizern in der Nacht zu Sonntag (3 Uhr deutscher Zeit, live in der ARD und bei Magenta) auf Titelverteidiger Argentinien um Lionel Messi.







































