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·30 May 2026
Vincenzo Montella spricht über WM-Plan: Entscheidung um verletzten Kerem Aktürkoglu gefallen

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·30 May 2026

Die Vorbereitungen der türkischen Nationalmannschaft auf die bevorstehende Weltmeisterschaft 2026 in den Vereinigten Staaten, Mexiko und Kanada laufen in Istanbul auf Hochtouren, doch eine Personalie sorgte zuletzt für große Sorgenfalten bei den Fans. Nationaltrainer Vincenzo Montella hat sich nun detailliert geäußert und die endgültige Entscheidung bezüglich des angeschlagenen Offensivstars Kerem Aktürkoglu bekannt gegeben. Der italienische Taktiker stellte unmissverständlich klar, dass das Wohlergehen des Spielers im Hinblick auf das globale Turniertreffen absolute Priorität genießt und im ersten Testspiel keinerlei gesundheitliches Risiko eingegangen wird.
Der Schock saß tief, als sich Kerem Aktürkoglu im Training der Nationalmannschaft verletzte, doch der Nationalcoach gab im Gespräch mit dem Fernsehsender A Spor leichte Entwarnung für das anstehende Turnier. Der Flügelstürmer sei ein extrem wichtiger Akteur im taktischen System, da er den Gegner effektiv unter Druck setzen und selbst torgefährlich agieren könne. Der Nationaltrainer betonte unmissverständlich: „Ich habe nicht vor, die Weltmeisterschaft ohne ihn zu absolvieren.“ Am Tag des Vorfalls habe zwar große Angst geherrscht, die medizinischen Untersuchungen zeigten jedoch, dass keine schwere Verletzung vorliegt. Mittlerweile hat der Profi bereits wieder mit dem individuellen Lauftraining begonnen, wird aber behutsam aufgebaut.
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Für die kommenden Vorbereitungsspiele hat der Trainerstab einen klaren Fahrplan entwickelt, der die Belastung streng kontrolliert. Vincenzo Montella erklärte klipp und klar, dass er beim ersten Testspiel am 1. Juni gegen Nordmazedonien kein Risiko eingehen und den Spieler überhaupt nicht einsetzen wird. Für die darauffolgende Partie am 6. Juni hält sich der Coach die Option offen, dem Schlüsselspieler eventuell etwas Einsatzzeit zu gewähren, eine endgültige Entscheidung steht hierbei jedoch noch aus. Der Fokus liegt einzig darauf, den Genesungsprozess vollkommen risikofrei zu steuern, damit der Leistungsträger zum WM-Auftakt bei einhundert Prozent Leistungsfähigkeit steht.
Hinsichtlich der Zielsetzung für die Endrunde mahnte der Nationaltrainer zu realistischer Besonnenheit und einer klaren Schritt-für-Schritt-Mentalität. Das primäre Hauptziel bestehe darin, die Gruppenphase erfolgreich zu überstehen, ehe man sich von Spiel zu Spiel neue Aufgaben stellt. „Unser Ziel ist es, wie immer zunächst Schritt für Schritt voranzukommen und aus der Gruppe herauszukommen“, so die klare Ansage des Italieners. Den natürlichen Druck, der auf den Schultern eines Nationalmanagers lastet, nimmt er gelassen an, da man schließlich ein gesamtes Land und keinen gewöhnlichen Verein vertrete. Für dieses große Ziel forderte er von seiner Truppe die absolute Bestleistung auf dem Platz.

Foto: IHA
Die zugelosten Gruppengegner stufte der Übungsleiter als eine unberechenbare Konstellation ein, die höchste taktische Flexibilität erfordert. Über den Kontrahenten Australien merkte er an, dass dieser bereits zum siebten Mal an einer Weltmeisterschaft teilnimmt, an die Atmosphäre gewöhnt ist und kompakter auftritt. Daher wirke dieser Gegner leicht im Vorteil, wobei das Match dem Duell gegen den Kosovo ähneln dürfte, was viel Geduld erfordere. Zudem verwies er auf die Schwere der Aufgaben gegen Paraguay, die sich in Südamerika regelmäßig mit Topteams wie Brasilien und Argentinien messen, sowie gegen die spielstarken USA, die als Gastgeber vor heimischer Kulisse agieren. Um in dieser Gruppe zu bestehen, müsse das Team als geschlossene Einheit gemeinsam verteidigen sowie angreifen und Träume mit bewusstem Handeln untermauern.
Die Zusammenstellung des endgültigen Aufgebots stellt die sportliche Leitung vor eine enorme logistische und menschliche Herausforderung. Da einige Akteure aufgrund unterschiedlicher Vereinsverpflichtungen am 22. oder erst 28. Juni zu ganz verschiedenen Zeitpunkten ins Training eingestiegen sind, war die Trainingsplanung hochkomplex. Am Ende des Prozesses muss die Auswahl auf exakt 23 Feldspieler beziehungsweise Spieler reduziert werden. Der Nationaltrainer ließ durchblicken, dass für die finale Nominierung nicht nur die taktische Vielseitigkeit entscheidend ist, sondern auch das Verhalten auf und neben dem Spielfeld belohnt wird.
Abschließend erteilte der Fußballlehrer jeglichen Spekulationen über einen vorzeitigen Wechsel zu einer Vereinsmannschaft eine klare Absage. Bei seiner Vertragsverlängerung habe der gemeinsame Traum von der Weltmeisterschaft im Vordergrund gestanden, da die Türkei dem Turnier zuvor eine lange Zeit ferngeblieben war. Nach dem Erreichen dieses Meilensteins liege seine einzige Idee im Erfolg der Nationalmannschaft, was ihn mit unglaublichem Stolz und großem Glück erfülle. Die endgültige Kaderbekanntgabe werde zwar ein harter Tag mit großer Verantwortung, an dem man gezwungenermaßen einige verdiente Fußballspieler verärgern muss, doch im Sinne des Gesamterfolgs werden nur jene Akteure die Reise antreten, die dem Team maximalen Nutzen bringen.
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