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·29 March 2026
Von Titelträumen und Abstiegskampf: Unsere Ex-Profis im Saisonfinale

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·29 March 2026

Nicht nur in der Bundesliga steht die heiße Saisonphase an. Auch in der Premier League, der La Liga und Serie A geht es in die Crunchtime – mit einigen bekannten Gesichtern.
Während etwa Dani Olmo nach dem Titel greift, will Benjamin Šeško zurück in die Champions League. Für Xavi hingegen könnte ein Albtraum wahr werden.

Für Benjamin Šeško läuft es bei Manchester United gerade richtig gut. Platz drei, 55 Punkte – und damit die Champions-League-Rückkehr fest im Blick.
Vor allem nach dem Trainerwechsel Anfang Januar, als Rúben Amorim gehen musste und Ex-Profi Michael Carrick übernahm, spielt ManU stark. In diesem Kalenderjahr gab es erst eine Niederlage in der Liga, dazu aber schon sieben Siege – u.a. gegen Tabellenführer Arsenal London und Manchester City.
Und Benji? Unser ehemaliger Stürmer steht bei zehn Toren, ganze acht davon (sieben in der Premier League) erzielte er in diesem Jahr. Gemeinsam mit Bryan Mbeumo ist der Slowene bester Knipser der "Red Devils".

Ganz andere Vorzeichen dagegen bei Xavi und den Tottenham Hotspur: Statt europäischer Nächte geht es für den amtierenden Europa-League-Sieger bei noch sieben ausstehenden Spielen ums nackte Überleben.
Platz 17, nur ein Punkt Vorsprung auf die Abstiegsränge – und eine erschreckende Formkurve: sechs Niederlagen und ein Remis aus den letzten sieben Partien. Das Achtelfinal-Aus in der Champions League gegen Atlético Madrid wirkt da fast wie eine Randnotiz.
Für Xavi (vier Tore, fünf Vorlagen) könnte die Saison ganz bitter enden.

Für Dominik Szoboszlai und den FC Liverpool hat sich die Titelverteidigung bei 21 Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Arsenal London erledigt. Die "Reds" stehen nur auf Position fünf, die Champions League ist in Gefahr.
Gleichzeitig tanzt Liverpool noch auf mehreren Hochzeiten: FA-Cup-Viertelfinale gegen Manchester City, dazu ein hochkarätiges Viertelfinal-Duell mit Paris Saint-Germain in der Königklasse. Die kommenden Wochen entscheiden über Erfolg oder Enttäuschung für unseren früheren Zauberfuß und seine Mannschaft.
Der Ungar überragt mit schon 20 Scorerpunkten, darunter zwölf Toren – „Szobo“ stand in 43 von 45 Spielen auf dem Platz. Längst ist er zum Herzstück im Mittefeld an der Anfield Road geworden.

Manchester City um Joško Gvardiol könnten Arsenal auf den letzten Metern noch abfangen: Neun Punkte Rückstand scheinen bei einem Spiel weniger noch aufholbar, zumal es am 19. April zum direkten Duell kommt.
Im März gewann City bereits den League Cup mit 2:0 gegen die Gunners, im FA Cup läuft es ebenfalls gut – dafür endete die Champions-League-Saison im Achtelfinale gegen Real Madrid.
Gvardiol war jedoch nicht dabei: Der 24-jährige Innenverteidiger, der mit zwei Toren und fünf Assists auch offensiv wichtig ist, fällt nach einem Schienbeinbruch im Januar mehrere Monate aus.

Dani Olmo und der FC Barcelona sind auf einem guten Weg, den Meistertitel zu verteidigen. In La Liga führt der amtierende Champion und Pokalsieger die Tabelle mit 73 Punkten vor Real Madrid (69) an. Die letzten neun Spiele werden also entscheidend – am 10. Mai steht der richtungsweisende El Clásico an.
Dafür war in der Copa del Rey im Halbfinale gegen Atlético Madrid Endstation. Die Chance zur Revanche bietet sich Barça im Viertelfinale der Champions League, wo beide Teams erneut aufeinandertreffen.
"El Mago" hat also in der Crunchtime noch genügend Möglichkeiten, seine Bilanz von acht Toren und sieben Vorlagen weiter auszubauen.

Für André Silva geht es mit dem FC Elche um den Klassenerhalt – und die Chancen auf den Ligaverbleib stehen gut, auch dank der bereits sieben Treffer unseres ehemaligen Stürmers.
Der Liga-Neuling feierte zuletzt einen 2:1-Heimsieg gegen RCD Mallorca und zog damit an den Gästen vorbei. Elche kletterte auf den rettenden 17. Tabellenplatz (29 Punkte) und liegt damit knapp vor Mallorca (28).
Spannung im Saisonfinale ist also garantiert.

Juventus Turin hat ein durchwachsenes Jahr erlebt – und auch für Loïs Openda (zwei Tore) läuft es in der Serie A nicht optimal. Der Rekordmeister kämpft auf Platz fünf mit 54 Punkten um die Champions-League-Ränge. Mehr scheint derzeit nicht möglich. Auch die AS Rom kommt auf 54 Zähler, während Überraschungsteam Como bei 57 Punkten steht.
Immerhin kann Juventus nach dem Playoff-Aus in der Champions League gegen Galatasaray Istanbul den Fokus nun voll auf den Endspurt in der Liga (noch acht Partien) richten.

Christopher Nkunku mischt mit dem AC Mailand noch im Titelrennen mit. Lokalrivale Inter führt die Tabelle mit 69 Punkten an, Milan folgt mit 63 Zählern. Ausrutscher darf sich das Team jedoch keine mehr erlauben, soll es noch mit dem Scudetto klappen.
Nur noch Formsache ist dagegen die Rückkehr auf die internationale Bühne, nachdem Milan in dieser Saison nicht europäisch vertreten war. Nkunku steuerte in seinem ersten Jahr in der Serie A bislang fünf Tore und drei Assists in 27 Spielen bei, einmal traf er zudem in der Coppa Italia.

Für Yussuf Poulsen und den Hamburger SV winkt der Klassenerhalt. Der Aufsteiger steht mit 30 Punkten auf Platz zwölf und damit im gesicherten Mittelfeld. Bei sechs Zählern Vorsprung auf Rang 16 haben die Rothosen alle Trümpfe in der Hand.
Bitter: Der HSV-Kapitän (ein Saisontor) verletzte sich im März erneut (Muskelfaserriss) und fällt mehrere Wochen aus.

Auch Amadou Haidara, der in den vergangenen Wochen bei Lens regelmäßig eingewechselt wurde und gegen Metz erstmals traf, musste zuletzt aufgrund von Adduktorenproblemen pausieren.
Für unseren ehemaligen Mittelfeldspieler geht es mit seinem neuen Verein in den letzten sieben Spielen noch um alles: Als Tabellenzweiter (59 Punkte) liegt Lens dicht hinter Paris Saint-Germain (60), der aktuelle Meister und Champions-League-Sieger hat allerdings eine Partie weniger absolviert. Am 11. April treffen beide Teams aufeinander, zudem wartet zehn Tage später das Halbfinale im Coupe de France gegen Toulouse.
Stark: Bei zehn Punkten Vorsprung auf Rang drei ist dem Club die Qualifikation für die Champions League kaum noch zu nehmen. Vielleicht sehen wir „Doudou“ dort ja im kommenden Jahr wieder.

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