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·27 April 2026
Vor PSG-Kracher: Babbel warnt den FC Bayern

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Das Halbfinale der Champions League zwischen dem FC Bayern und Paris Saint-Germain rückt näher. Beide Teams sind in Top-Form.
Im Viertelfinale hat der FCB mit Real Madrid bereits einen Mitfavoriten auf den Henkelpott aus dem Turnier geworfen. Aus den Duellen mit den Königlichen lässt sich jedoch nur bedingt Schlüsse für PSG ableiten, betonte Ex-Profi Markus Babbel gegenüber Bild. „Ich habe mich beim Spiel gegen Real so ein bisschen an letztes Jahr erinnert gefühlt, wo die Bayern immer wieder mal Spiele dabei hatten, wo sie nicht gut waren in der Abwehr, wo sie keine guten Staffelungen hatten“, kritisierte der 52-Jährige.
Das könne jedoch „auch mit dem Namen Real zusammenhängen. Das ist der größte Verein, den es auf der Welt gibt. Und da kann es schon mal passieren, dass man auch vielleicht mal die falsche Entscheidung trifft.“ Gerade beim Rückspiel in der Allianz-Arena zeigte sich die Hintermannschaft der Bayern nicht immer sattelfest, auch im Hinspiel kamen die Madrilenen zu großen Chancen, scheiterten aber immer wieder an Manuel Neuer.
„Gegen Paris darfst du das nicht machen“, mahnte Babbel: „Wenn du diese Fehler machst, die werden dich zerlegen! Ich habe sie jetzt ein paar Mal gesehen, sie werden immer besser. Es ist nicht mehr das Paris aus der Ligaphase, sondern die haben sich definitiv gesteigert.“ Titelverteidiger PSG ist im Angriff ähnlich prominent besetzt wie die Königlichen, agiert defensiv aber deutlich stabiler.

Foto: Getty Images
Dennoch traut Babbel seinem Ex-Verein, der PSG in der Ligaphase bereits besiegen konnte, den großen Wurf zu: „Individuell sind Sie nicht schlechter als Paris, ganz im Gegenteil. Aber Sie brauchen eine Top-Mannschaftsleistung und müssen die Fehler, die Sie jetzt begangen haben gegen Real, eben abstellen. Und dann schaut es auch gut aus. Sie sind dazu in der Lage, 100 Prozent. Das haben sie in dieser Saison schon bewiesen. Aber sie müssen an diesen zwei Tagen voll da sein, dann haben sie eine große Chance, ins Finale zu kommen.“









































