90min
·18 June 2026
Wahi-Vorwürfe sorgen für doppeltes Eintracht-Problem

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·18 June 2026

Eigentlich wollten die Fans und Verantwortlichen von Eintracht Frankfurt bei der WM 2026 gespannt die Auftritte von Elye Wahi verfolgen. Nach einer halbjährigen Leihe bei OGC Nizza kehrt der Stürmer nach dem Turnier nämlich nach Frankfurt zurück. Da er sich zuvor bei den Hessen nicht von seiner besten Seite zeigen konnte, hoffen die Verantwortlichen, dass er sich bei der WM von seiner besten Seite präsentiert, damit sie in diesem Transfersommer zumindest einen zahlungskräftigen Abnehmer für Wahi finden.
Doch daraus wird (vorerst) nichts: Seit Mittwochabend kursieren schwere Vorwürfe gegen Wahi durch die Medien. Der Stürmer habe Mitte Mai Spielmanipulation begangen, als er sich im Ligue-1-Spiel gegen den FC Metz - angeblich absichtlich - eine Gelbe Karte abholte (90min berichtete).
Am Donnerstag gab es dann die Bestätigung vom ivorischen Verband: Wahi wird das zweite Gruppenspiel der Elfenbeinküste gegen Deutschland (Samstag, 22 Uhr) verpassen, da ihm die Einreise nach Kanada verweigert wurde.
Auch für Eintracht Frankfurt sind das natürlich denkbar schlechte Nachrichten. Wie die Bild berichtet, erhoffen sich die Hessen eigentlich einen Wahi-Verkauf in diesem Sommer, der 20 Millionen Euro einbringen soll. Daran ist jetzt erst einmal nicht zu denken.
Der Wert von Wahi dürfte durch die Vorwürfe nicht gerade gestiegen sein, doch damit nicht genug. Wird der Ivorer nicht für die entsprechende Summe verkauft, dann ist dem Bericht zufolge nicht genügend Geld vorhanden, um Arnaud Kalimuendo fest zu verpflichten.

Arnaud Kalimuendo würde gerne in Frankfurt bleiben | Neil Baynes/GettyImages
Kalimuendo kehrte nach seiner Leihe zwar vorerst zu Nottingham Forest zurück, will aber offenbar in Frankfurt bleiben. Allerdings verlangt der Premier-League-Klub wohl 25 Millionen Euro, die SGE würde wohl 20 Millionen Euro zahlen. Neben einem Verkauf von Noel Futkeu wurde dabei aber auch ein Transfer von Wahi einkalkuliert.
Somit steht nun nicht nur der Abgang des Sturm-Flops, sondern auch die feste Verpflichtung eines Hoffnungsträgers auf wackeligen Beinen. Statt der Auftritte von Wahi bei der WM werden die Frankfurter nun die neusten Wasserstandsmeldungen in den Medien verfolgen müssen.
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