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·23 February 2026
„Wahnsinn!“: Karaman erlebt besondere Schalke-Premiere

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·23 February 2026

Nach dem spektakulären 5:3 gegen den 1. FC Magdeburg feiert Schalke 04 gemeinsam mit seinen Fans einen besonderen Moment in der Nordkurve. Für Kapitän Kenan Karaman ist es im vierten Jahr auf Schalke eine emotionale Premiere mit Signalwirkung.
Der FC Schalke 04 hat mit dem spektakulären 5:3-Erfolg gegen den 1. FC Magdeburg nicht nur sportlich ein Ausrufezeichen gesetzt. Nach dem Schlusspfiff folgte ein emotionaler Moment, der selbst langjährige Schalker beeindruckte. Die Mannschaft wurde von den Fans in die Nordkurve gerufen und feierte gemeinsam mit den Anhängern – ein Erlebnis, das Kapitän Kenan Karaman so noch nie hatte.
„Wahnsinn!“, entfuhr es dem Angreifer unmittelbar nach dem Spiel. Karaman, der bereits seit mehreren Jahren das königsblaue Trikot trägt, zeigte sich tief bewegt: „Ich bin ja schon sehr lange hier, aber das habe ich zum ersten Mal erlebt. Ein sehr schöner Moment für uns.“ Besonders die Nähe zu den Fans und die intensive Atmosphäre hinterließen Eindruck beim Offensivspieler und seinen Teamkollegen.
Auch Trainer Miron Muslic erlebte die besondere Energie der Nordkurve erstmals aus nächster Nähe. „Es hat sich absolut surreal angefühlt, in dieser Menschenmenge zu stehen, diese Energie zu spüren, diese Liebe, Zuneigung und diesen Support“, erklärte der 43-Jährige. Für den Coach war die Geste der Anhänger ein außergewöhnliches Zeichen der Wertschätzung nach schwierigen Monaten.
Sportlich lieferte Schalke eine überzeugende Vorstellung, vor allem offensiv. Neuzugang Edin Dzeko spielte dabei eine zentrale Rolle und unterstrich einmal mehr seinen Wert für das Team. Der erfahrene Angreifer betonte zugleich die Bedeutung des Vereins: „Deswegen bin ich gekommen, weil ich wusste, was Schalke ist. Ich wusste, was für Fans Schalke hat, was für ein großartiger Verein das ist.“

Foto: IMAGO
Trotz aller Euphorie überwog bei den Verantwortlichen auch ein kritischer Blick auf die Defensivarbeit. Drei Gegentreffer waren für Trainer Muslic ein klarer Makel: „Was mich aber ärgert, sind die drei Gegentore – das geht nicht.“ Auch Karaman machte deutlich, dass sich die Mannschaft nicht allein auf ihre offensive Stärke verlassen dürfe.
Der emotionale Abend soll nun als Motivation für die kommenden Aufgaben dienen. Die Mannschaft hofft, den Schwung mitzunehmen und ihre Position im Aufstiegsrennen weiter zu festigen. Karaman formulierte die Erwartung klar: „Das muss uns einen Push geben für die nächsten Wochen.“









































