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·27 June 2026
Warten auf Transfers beim 1. FC Köln – So agiert die Konkurrenz auf dem Transfermarkt

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Luca Kaiser
27 Juni, 2026
Weitere Zugänge hängen beim FC bekanntlich besonders von potenziellen Verkäufen ab. Denn die Millionen von einem Deal um Jakub Kaminski und Said El Mala eröffnen den Geißböcken ganz andere Möglichkeiten. Die Konkurrenz ist da schon weiter.

Thomas Kessler vom 1. FC Köln (Foto: Alex Grimm / Getty Images)
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Nach der festen Verpflichtung von Sheraldo Becker legten die Mainzer mit den beiden ablösefreien Zugängen Eric Martel und Ransford Königsdörffer sowie Fabio Gruber aus Nürnberg nach. Auf der Abgangsseite gingen Tom Krauß fest nach Köln, Nicolas Veratschnig zu Salzburg, Daniel Batz nach Gladbach und Stefan Posch sowie Armindo Sieb nach ihren Leihen zurück zu ihren Stammvereinen. Zudem wurden die Verträge von Maxim Leitsch und Niklas Tauer nicht verlängert. Der Abgang von Posch ist für Mainz ein herber Verlust. Der Österreicher gehörte in der Rückrunde zum Stammpersonal in der Innenverteidigung und hatte einen großen Anteil am Klassenerhalt der Mainzer. Der FSV will versuchen, Posch fest zu verpflichten und somit die Kaderplanung vorerst abzuschließen.
Ausgaben: 5 Millionen – Einnahmen: 7 Millionen
Bei Union Berlin gab es in den ersten Wochen des Transferfensters hauptsächlich Bewegung im Defensivbereich. Mit den beiden ablösefreien Spielern Diogo Leite und Danilo Doekhi sowie Stanley Nsoki, der nach seiner Leihe nach Hoffenheim zurückkehrt, verließen gleich drei Innenverteidiger die Hauptstädter. Zudem wurde auch der Vertrag mit Alex Kral nicht verlängert. Um die freien Plätze in der Abwehr zu besetzen, blickte Union auf den Markt der ablösefreien Spieler und verpflichtete mit Marvin Friedrich von Borussia Mönchengladbach und Zeno van den Bosch zwei Akteure zum Nulltarif. Trotzdem ist die Arbeit in der letzten Reihe noch nicht abgeschlossen. So möchte Union noch einen weiteren Defensivspieler unter Vertrag nehmen und sich dadurch auch in der Breite verstärken.
Ausgaben: – Einnahmen: –
Die Fohlen haben schon richtig zugeschlagen. Mit Isac Lidberg, David Herold, Zento Uno, Yukhym Konoplya, Enzo Leopold und Daniel Batz sowie dem festen Wechsel von Leihspieler Hugo Bolin nahm Gladbachs Head of Sports bislang gleich sieben Spieler fest unter Vertrag. Allerdings war dies auch notwendig. Neben Rocco Reitz, Marvin Friedrich, Winsley Botelli, Shio Fukuda und Jonas Omlin verließen auch die ausgeliehenen Haris Tabakovic, Yannik Engelhardt, Alejo Sarco und Kota Takai den Verein. Doch die Arbeit am Borussia-Park ist noch nicht vorbei. Sollten Joe Scally, Franck Honorat und Nico Elvedi den Verein noch verlassen, dürfte sowohl in der Abwehr als auch auf der rechten Offensivseite noch einmal nachgelegt werden.
Ausgaben: 9 Millionen – Einnahmen: 21 Millionen
Der Hamburger SV musste in diesem Sommer schon einige namhafte Abgänge hinnehmen. Mit Damion Downs, Luka Vuskovic, Fabio Vieira und Giorgi Gocholeishvilli verließen gleich vier Profis den Verein aufgrund auslaufender Leihgeschäfte. Zudem verloren die Rothosen neben Lukasz Poreba, der nach seiner Leihe fest nach Elversberg wechselte, auch Ransford Königsdörffer. Der Angreifer ging nach Jahren in Hamburg ablösefrei nach Mainz. Auf der Zugangsseite war der HSV bislang zurückhaltend. Mit Kofi Amoako wechselt ein spannender Mittelfeldspieler in den Norden. Zudem wurde Albert Gronbaek nach seiner Leihe fest unter Vertrag genommen. Der HSV ist noch gefühlt auf jeder Position auf der Suche nach Verstärkungen und benötigt diese aufgrund der schmerzhaften Abgänge.
Ausgaben: 6 Millionen – Einnahmen: 1,5 Millionen
Genau wie der Rivale Hamburg, musste auch Werder Bremen mit Yuki Sugawara, Cameron Puertas, Victor Boniface, Maximilian Wöber, Jovan Milosevic und Isaac Schmidt einige Leihspieler verabschieden. Zudem wurde der Vertrag mit Leonardo Bittencourt nicht verlängert, der ablösefrei zu Energie Cottbus wechselte. Der bitterste Abgang fand jedoch im Tor statt. Stammkeeper Mio Backhaus schloss sich dem SC Freiburg an, brachte den Bremern mit zwölf Millionen Euro eine Stange Geld. Die freie Position im Kasten schlossen die Werderaner mit der Festverpflichtung von Karl Hein. Zudem kamen mit Cedric Itten, Chuki und Kenny Quetant drei Offensivkräfte ablösefrei zum SVW. Mit Lasse Günther von Elversberg soll in den kommenden Wochen ein weiterer Linksverteidiger unter Vertrag genommen werden. Die größte Frage bei Bremen ist aktuell die Personalie Jens Stage. Der Mittelfeldspieler würde gern zur TSG 1899 Hoffenheim wechseln. Bremen hat bislang jedoch jedes Angebot der Hoffenheimer abgelehnt. Sollte der Transfer doch noch über die Bühne gehen, müsste Werder die Ablöse in einen adäquaten Ersatz investieren.
Ausgaben: 3 Millionen – Einnahmen: 12 Millionen
Die Königsblauen haben mit Satoshi Tanaka von Fortuna Düsseldorf und Junior Adamu vom SC Freiburg schon zwei spannende Spieler verpflichtet. Dazu befindet sich Schalke in intensiven Gesprächen über eine Leihe von Innenverteidiger Igor Julio von Brighton sowie einen festen Transfer von Dina Junior Ebimbe von Eintracht Frankfurt. Mit Henning Matriciani und Christopher Antwi-Adjei verließen zwei Akteure den Verein aufgrund eines auslaufenden Vertrags. Zudem kehrten Torwart Kevin Müller und Linksverteidiger Moussa Ndiaye zu ihren Stammvereinen zurück. Besonders der Abgang von Ndiyae schmerzt. Der 24-Jährige etablierte sich schnell als Leistungsträger. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Schalke Ndiaye gern behalten würde. Klappt der Transfer, hat Schalke schon einige Hausaufgaben erledigt. Sollte Edin Džeko sich dafür entscheiden, seine Karriere zu beenden, müsste Schalke im Sturm definitiv noch einmal nachlegen.
Ausgaben: 2 Millionen – Einnahmen: –
Mit Luka Duric, Jano ter Horst, Albert Millgramm, Timur Gayret, Tom Baack, Clemens Lippman, Nyamekye Awortwie-Grant und Martin Ens haben die Ostwestfalen schon acht Spieler unter Vertrag genommen und damit so viele wie keine andere Mannschaft. Allerdings kommen alle Neuzugänge aus unteren Ligen und haben bislang noch keine oder erst wenig Erfahrung auf hohem Niveau gesammelt. Besonders schmerzhaft sind die Abgänge von Calvin Brackelmann, der ablösefrei zum FC Augsburg geht, und Dennis Seimen, der nach seiner Leihe zum VfB Stuttgart zurückkehrt. Bei der Suche nach einem Nachfolger für Seimen zwischen den Pfosten ist der SCP wohl bei Hoffenheim fündig geworden. So soll Nahuel Noll die neue Nummer eins beim Team von Trainer Ralf Kettemann werden.
Ausgaben: 0,5 Millionen – Einnahmen: –
Die ELV hat neben der Festverpflichtung von Lukasz Poreba vom Hamburger SV zwei hochspannende Spieler zu sich gelotst. Mit Maurice Krattenmacher, der fest vom FC Bayern kommt, und Francis Onyeka, der von Bayer 04 Leverkusen ausgeliehen wurde, haben die Elversberger zwei Spieler bekommen, die ihre Qualität in der zweiten Liga schon gezeigt haben und nun den nächsten Schritt machen wollen. Nun wurde auch Noah Darvich vom VfB Stuttgart geliehen. Mit Bambase Conte und Immanuel Pherai verließen zwei Leihspieler den Verein, die einen großen Anteil am Aufstieg hatten. Elversberg dürfte die Ohren auf jeder Position weiter offenhalten und schauen, ob man vielleicht den ein oder anderen Profi holen kann, der bereits Erfahrung in der Bundesliga sammeln konnte.
Ausgaben: 1,5 Millionen – Einnahmen: –
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