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·10 March 2026
Weiter Bayern-Kandidat? Poker um Schlotterbeck hält an

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·10 March 2026

Die Zukunft von Nico Schlotterbeck bleibt eines der spannendsten Transfer-Themen in der Bundesliga. Beim BVB gibt es weiterhin keine Einigung – und auch der FC Bayern wird im Hintergrund immer wieder als möglicher Interessent genannt.
Der Vertragspoker zwischen Borussia Dortmund und Nico Schlotterbeck zieht sich weiter in die Länge. Auch ein jüngstes Treffen zwischen den Verantwortlichen des BVB und der Spielerseite brachte offenbar keinen Durchbruch.
Wie die BILD berichtet, trafen sich die Dortmunder Bosse zuletzt mit Schlotterbecks Vater Marc sowie seinem Berater Björn Etzel zu einem weiteren Gespräch. Eine Einigung über eine Vertragsverlängerung konnte dabei jedoch erneut nicht erzielt werden.
Der Innenverteidiger soll demnach weiterhin abwarten und möglichst lange auf ein Angebot eines internationalen Topklubs hoffen. Als mögliches Wunschziel wird dabei immer wieder Real Madrid genannt.
Während der BVB eine möglichst schnelle Entscheidung anstrebt, verfolgt Schlotterbeck offenbar eine andere Strategie. Der 26-Jährige will sich mit seiner Zukunft Zeit lassen und alle Optionen sorgfältig prüfen.
In den Gesprächen mit den Dortmundern spielen laut dem Bericht auch sogenannte weiche Faktoren eine Rolle. Demnach wünsche sich Schlotterbeck unter anderem eine attraktivere Spielweise beim BVB, um seine Chancen auf Titelgewinne zu erhöhen. Für seine finale Entscheidung soll dieser Punkt jedoch nicht allein ausschlaggebend sein.
Im Raum steht weiterhin auch ein riskantes Szenario für den BVB: Sollte Schlotterbeck seinen Vertrag nicht verlängern, könnten die Dortmunder mit ihm ins letzte Vertragsjahr gehen und ihn im Sommer 2027 sogar ablösefrei verlieren – statt bereits nach der laufenden Saison noch rund 40 Millionen Euro einzunehmen.
Die ungeklärte Zukunft des Nationalspielers wird auch beim FC Bayern aufmerksam verfolgt. In München sollen mit Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge zwei einflussreiche Persönlichkeiten große Fans des Verteidigers sein.
Beide trauen Schlotterbeck dem Vernehmen nach seit Jahren das Format für den Rekordmeister zu. Bereits 2022 soll Hoeneß versucht haben, den damaligen Freiburger kurz vor seinem Wechsel nach Dortmund nach München zu holen.

Foto: IMAGO
Aktuell setzt der FC Bayern in der Innenverteidigung zwar auf andere Lösungen, doch perspektivisch könnte die Personalie wieder interessant werden – insbesondere falls Schlotterbeck seinen Vertrag beim BVB nicht verlängert.
Sport-Geschäftsführer Lars Ricken versuchte zuletzt, die Situation öffentlich zu beruhigen. Gegenüber der WAZ betonte er, dass die Gespräche weiterhin konstruktiv verlaufen würden.
„Das Schöne ist, dass sowohl von unserer als auch von seiner Seite nur sehr wenig nach außen sickert. Das ist ein Zeichen für vertrauensvolle Gespräche“, so Ricken.
Auch die Dauer der Verhandlungen sieht Ricken nicht als Problem: „Für die Öffentlichkeit mögen die Verhandlungen lang wirken, aber bei einem Spieler dieses Kalibers, der eine bedeutsame Entscheidung treffen muss, ist das nichts Außergewöhnliches. Ich kann Ihnen sagen: Unser Angebot ist ein absoluter Vertrauensbeweis in Nicos Fähigkeiten.“
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