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·16 July 2026

Wellenreuther wird ein Wolf: VfL verpflichtet neue Nummer 1 – Müller geht

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Der VfL Wolfsburg hat die Torhüterposition für die kommende Zweitliga-Saison neu besetzt. Timon Wellenreuther kommt vom niederländischen Champions-League-Teilnehmer Feyenoord Rotterdam und soll die neue Nummer eins der Grün-Weißen werden. Gleichzeitig verlässt Marius Müller den Verein und wechselt zum schottischen Klub FC Aberdeen.

Schon länger ist klar, dass Kamil Grabara die Wölfe in diesem Sommer verlassen will und soll. Die Suche nach einem neuen Stammtorhüter war deshalb eine der wichtigen Personalfragen im Kaderumbau. Mit Wellenreuther setzt der VfL auf einen erfahrenen Schlussmann, der bereits auf internationalem Niveau gespielt hat.


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Erfahrung aus Bundesliga und Champions League

Der 30 Jahre alte Torhüter kehrt nach neun Jahren im Ausland in den deutschen Profifußball zurück. Wellenreuther unterschreibt beim VfL Wolfsburg einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029.

Der 1,88 Meter große Keeper sammelte seine ersten Erfahrungen im Profibereich beim FC Schalke 04. Nach seiner Ausbildung beim Karlsruher SC wechselte er in die Schalker Jugend und rückte 2014 mit gerade einmal 18 Jahren in den Profikader der Königsblauen auf. Für Schalke absolvierte er acht Bundesliga-Spiele und kam zudem zweimal in der Champions League zum Einsatz.

Nach Stationen bei RCD Mallorca, Willem II Tilburg und dem RSC Anderlecht wechselte Wellenreuther 2022 zunächst auf Leihbasis zu Feyenoord Rotterdam. Dort entwickelte er sich zu einem wichtigen Bestandteil der Mannschaft und wurde anschließend fest verpflichtet.

Für Feyenoord absolvierte der Torhüter insgesamt 125 Pflichtspiele. Dabei stand er zwölfmal in der Europa League und 13-mal in der Champions League auf dem Platz. Mit dem niederländischen Klub gewann er 2023 die Meisterschaft sowie 2024 den Pokal und den Superpokal. Zuletzt trug er zeitweise die Kapitänsbinde und übernahm damit auch Verantwortung innerhalb der Mannschaft.

Neuer Rückhalt für die Mission Wiederaufstieg

Mit Wellenreuther holt der VfL einen Torhüter, der sofort eine Führungsrolle übernehmen soll. Nach dem Bundesliga-Abstieg und dem großen Umbruch im Sommer setzt Wolfsburg im Tor auf Erfahrung und Stabilität.

Sportdirektor Pirmin Schwegler sieht in dem Neuzugang einen Spieler, der nicht nur sportlich helfen kann, sondern auch als Persönlichkeit gefragt ist.

Stimmen zum Wechsel von Wellenreuther

Pirmin Schwegler, Sportdirektor: „Mit Timon gewinnen wir einen Torhüter für uns, der seine Qualität in den vergangenen Jahren auf höchstem europäischem Niveau nachgewiesen hat. Er hat in der Champions League und der Europa League gespielt, mit Feyenoord mehrere Titel gewonnen und zuletzt auch als Kapitän Verantwortung übernommen. Das zeigt, dass er eine Mannschaft nicht nur sportlich, sondern auch mit seiner Persönlichkeit prägen kann. Wir freuen uns, dass wir Timon von unserem Weg überzeugen konnten.“

Timon Wellenreuther, Torhüter: „Die Gespräche mit den Verantwortlichen haben mich überzeugt und mir verdeutlicht, welchen Weg der VfL gehen möchte und welche Aufgabe für mich vorgesehen ist. Die Rückkehr in den deutschen Profifußball ist für mich ein besonderer Schritt. Ich bin jemand, der Herausforderungen mag und anpackt. Von daher möchte ich meine Erfahrung einbringen, mich jeden Tag im Training beweisen und mithelfen, dass die Mannschaft erfolgreich ist.“


Marius Müller verlässt den VfL

Während Wellenreuther künftig zwischen den Pfosten stehen soll, endet die Zeit von Marius Müller in Wolfsburg. Der 33-Jährige wechselt nach Schottland zum FC Aberdeen.

Müller war im Sommer 2024 vom FC Schalke 04 zu den Wölfen gekommen und fungierte zunächst als Ersatz hinter Kamil Grabara. In zwei Jahren kam der Torhüter auf acht Pflichtspieleinsätze, davon sechs in der Bundesliga und zwei im DFB-Pokal.

Nach dem Abstieg suchte Müller nun nach einer Perspektive mit regelmäßiger Spielzeit. Beide Seiten kamen zu dem Ergebnis, dass der Wechsel nach Schottland der passende Schritt ist.

Stimmen zum Wechsel

Pirmin Schwegler, Sportdirektor: „Marius hat sich vom ersten Tag an voll mit dem VfL Wolfsburg identifiziert. Wir haben seine aktuelle sportliche Perspektive offen miteinander besprochen und sind gemeinsam zu dem Ergebnis gekommen, dass der Wechsel nach Aberdeen für beide Seiten der richtige Schritt ist. Wir danken Marius für seinen Einsatz im VfL-Trikot und wünschen ihm für seine sportliche und private Zukunft alles erdenklich Gute.“

Marius Müller, Torhüter: „Der Abschied fällt mir sehr schwer, weil ich mich sowohl im Verein als auch im gesamten Umfeld extrem wohlgefühlt habe. Ich hätte die Dinge nach dem Abstieg gerne gemeinsam mit der Mannschaft wieder geradegerückt. Gleichzeitig bietet sich mir nun in Aberdeen die Chance, wieder regelmäßig Spielzeit zu erhalten, was ich mit voller Überzeugung angehen möchte. Ich werde meine Zeit in Wolfsburg immer in guter Erinnerung behalten.“

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