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·12 March 2026

Weltmeisterschaft ohne Iran? Sportminister kündigt drastischen WM-Schritt für 2026 an

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Iran hat einen möglichen Verzicht auf die Weltmeisterschaft 2026 angekündigt. Sportminister Ahmed Donyamali erklärte, dass das Land nicht an dem Turnier teilnehmen werde, das gemeinsam von den USA, Kanada und Mexiko ausgerichtet wird. Damit steht eine der politisch brisantesten Entscheidungen rund um das kommende Turnier im Raum. Hintergrund sind die anhaltenden Spannungen des Iran mit Israel und den Vereinigten Staaten.

Politische Konflikte als Begründung

Nach den Aussagen von Ahmed Donyamali ist eine Teilnahme des Iran unter den aktuellen Umständen nicht möglich. Der Minister machte deutlich, dass die fortdauernden Konflikte mit Israel und den USA aus Sicht seines Landes eine Reise und Teilnahme an dem Turnier ausschließen. Damit wird die WM 2026 schon weit vor dem Anpfiff von politischen Spannungen überschattet.


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Die Ankündigung hat besonderes Gewicht, weil die Vereinigten Staaten eines der drei Gastgeberländer sind und der Iran seine Gruppenspiele nach dem vorliegenden Spielplan ausgerechnet dort austragen würde. Zwei Partien wären in Los Angeles, eine weitere in Seattle angesetzt. Gerade diese Konstellation verleiht der Entscheidung zusätzliche Brisanz.

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Iran fehlte bereits beim FIFA-Gipfel

Ein weiteres Signal hatte es bereits in der vergangenen Woche gegeben. Der Iran nahm nicht am Teilnehmergipfel der FIFA-Weltmeisterschaft in Atlanta teil. Damit hatte sich schon vor den jüngsten Aussagen angedeutet, dass die Lage rund um eine Teilnahme des Landes an dem Turnier kompliziert werden könnte.

Durch die jetzige Erklärung des Sportministers hat diese Entwicklung nun eine neue Dimension erreicht. Aus einem politischen Spannungsfeld ist eine offene Boykottankündigung geworden, die den weiteren Planungsprozess rund um die WM 2026 beeinflussen könnte.

WM-Turnier mit neuer Unsicherheit

Die Weltmeisterschaft 2026 soll vom 11. Juni bis 19. Juli in den drei Gastgeberländern stattfinden. Nach der Auslosung war bekannt geworden, dass die Spiele des Iran in Gruppe G in den Vereinigten Staaten ausgetragen werden sollen. Genau diese Ausgangslage macht die jüngste Erklärung aus Teheran zu einem Thema, das weit über den Sport hinausreicht.

Ob es bei dieser harten Linie bleibt oder in den kommenden Monaten doch noch eine politische oder sportliche Wendung gibt, bleibt offen. Klar ist aber schon jetzt: Die Ankündigung des iranischen Sportministers hat das Turnier um ein äußerst sensibles Thema erweitert und eine neue Debatte über Politik, Sicherheit und internationale Sportbühnen ausgelöst.

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