Wer ersetzt Kimmich? Die Top-10 der deutschen Rechtsverteidiger für die Klopp-Ära | OneFootball

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·24 July 2026

Wer ersetzt Kimmich? Die Top-10 der deutschen Rechtsverteidiger für die Klopp-Ära

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"Wir werden definitiv mit einem Rechtsverteidiger spielen." Das betonte Jürgen Klopp bei seiner Vorstellung am Freitag als 13. Bundestrainer der DFB-Geschichte.

Joshua Kimmich wird in dieser Rolle unter Klopp ziemlich sicher nicht mehr zum Einsatz kommen. Folgerichtig benötigt es für die kommenden Länderspiele und Turniere einen anderen Spieler für die Problemposition. Laut Angaben von Sky ist es sogar die Top-Priorität von Klopp, einen geeigneten Spieler für rechts hinten ausfindig zu machen. Zur Debatte stehen wohl zahlreiche Kandidaten. Der DFB-Coach hat im Rahmen der Begrüßungs-PK auch schon angedeutet, dass der ein oder andere Spieler nominiert werden wird, der noch gar nicht damit rechnet.


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Wir werfen einen Blick auf die Top-Kandidaten rechts hinten in Hinblick auf die nun startende Klopp-Ära.

Die Top-10 Rechtsverteidiger-Optionen für das DFB-Team

10. Benjamin Henrichs (RB Leipzig)

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Daniela Porcelli/GettyImages

Kann Benjamin Henrichs nach seiner Achillessehnenverletzung nochmal zurückkommen? Die letzte Saison war für den Leipziger ziemlich schwierig, jedoch sollte man den 29-Jährigen nicht abschreiben. Henrichs ist ein gelernter Rechtsverteidiger und hat in seinem Spiel - sofern er in Topform ist - nur wenige Schwächen. Zwar sollte man sich von Henrichs keine Wunderdinge mehr erwarten, ihm ist aber schon noch zuzutrauen, einen ordentlichen Rechtsverteidiger abzugeben. Die Zukunft gehört ihm aber eher nicht.

9. Rafael Pinto Pedrosa (Karlsruher SC)

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Harry Murphy - UEFA/GettyImages

Rafael Pinto Pedrosa wird gewiss noch nicht jedem Fußballfan bekannt sein. Der deutsche Junioren-Nationalspieler ist erst 18 Jahre alt und spielt in der 2. Bundesliga für den KSC. Pedrosa feierte in der Saison 2024/25 sein Zweitliga-Debüt und hat inzwischen 44 Pflichtspiele für Karlsruhe absolviert. Der Youngster ist flexibel einsetzbar, spielt jedoch bevorzugt als Rechtsverteidiger. Zu seinen Stärken zählen seine Schnelligkeit und seine fußballerischen Fähigkeiten. Körperlich muss er hingegen noch zulegen, was bei einem 18-Jährigen aber möglich sein sollte. Pinto Pedrosa wird sicherlich noch kein Kandidat für die nächsten Spiele und vielleicht auch noch nicht für die EM 2028 sein, langfristig dürfte er jedoch einer der größten Hoffnungsträger sein.

8. Nnamdi Collins (Eintracht Frankfurt)

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Neil Baynes/GettyImages

Nnamdi Collins verfügt über eine beeindruckende Sprintschnelligkeit. Auch Julian Nagelsmann wurde nicht müde, diesen Fakt zu betonen, nachdem Collins eine ziemliche Bruchlandung in der Nationalmannschaft hingelegt hatte. Im Gegensatz zu Brown hat sich der Frankfurter in den letzten zwei Jahren nicht optimal entwickelt und wechselhafte Leistungen gezeigt. Zudem ist er auch fußballerisch ein wenig limitiert. Trotzdem muss man festhalten, dass Collins erst 22 Jahre alt ist und sich in den kommenden Jahren noch verbessern kann. Insbesondere gegen den Ball bringt er mit seiner Athletik eigentlich enorm viel mit. Womöglich profitiert er auch davon, wenn bei Frankfurt wieder etwas mehr Ruhe herrscht. Allerdings wird er bei der SGE wohl vermehrt als Innenverteidiger zum Einsatz kommen.

7. Josha Vagnoman (VfB Stuttgart)

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NurPhoto/GettyImages

Josha Vagnoman gilt seit vielen Jahren als deutscher Hoffnungsträger für die Rechtsverteidiger-Position. Das Problem ist nur, dass beim inzwischen 25-Jährigen die Hoffnungen immer ein wenig weiter sinken. Trotzdem: Der Stuttgarter wird in der Klopp-Ära exakt im besten Fußballer-Alter sein und bringt mit seiner Athletik durchaus gefragte Fähigkeiten mit. Mitentscheidend dürfte sein, ob er sich in Stuttgart als Stammspieler behaupten kann oder nicht. Klopp hat in der Vergangenheit schon bewiesen, dass vermeintlich mittelmäßig veranlagte Außenverteidiger bei ihm glänzen können. Warum also nicht auch Vagnoman? Insbesondere seine Flanken müsste der Stuttgarter aber definitiv noch verbessern.

6. Tom Bischof (FC Bayern)

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L. Vogt/GettyImages

Tom Bischof ist ein begnadeter Fußballer und eine absolute Allzweckwaffe. Der Youngster hätte schon bei der WM 2026 dabei sein müssen und dürfte unter Klopp ein fester Bestandteil des Kaders werden. Aufgrund der Tatsache, dass Kimmich wieder ins Mittelfeld rücken soll, sind die Plätze hier jedoch weiterhin begrenzt. Bischof hat beim FC Bayern schon stark als Linksverteidiger performt und könnte auch auf der rechten Seite spielen, wenngleich das sicher nicht seine Optimalposition ist. Ein wenig problematisch ist zudem, dass er ähnlich wie Kimmich nicht sonderlich athletisch ist und dies auf der Außenverteidiger-Position in die Hose gehen kann.

5. Philipp Treu (SC Freiburg)

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DeFodi Images/GettyImages

Philipp Treu ist eigentlich ein typischer Klopp-Außenverteidiger. Der Freiburger ist laufstark und legt sowohl offensiv als auch defensiv eine hohe Intensität an den Tag. Genau das sind Tugenden, die der neue Bundestrainer auf dieser Position fordert. Deswegen wäre es auch nicht überraschend, wenn Treu direkt für die nächsten Länderspiele eine Einladung erhält. Fußballerisch ist der 25-Jährige zwar ordentlich, aber nicht übermäßig stark. Zudem muss er noch ein wenig an seiner Positionierung arbeiten. Treu ist allerdings auch eher ein Spätstarter und könnte sich in den kommenden Jahren noch steigern. Ob es dann für das DFB-Team reicht, wird man abwarten müssen.

4. Elias Baum (Eintracht Frankfurt)

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picture alliance/GettyImages

Der viermalige deutsche U21-Nationalspieler gilt als großes Talent für die Rechtsverteidiger-Position. Der 20-Jährige hat als Leihspieler in Elversberg sein Können angedeutet, saß dann in Frankfurt jedoch praktisch die gesamte Saison über auf der Bank. Ein Wechsel zum HSV schien die Lösung zu sein, jedoch zeigt sich der neue SGE-Trainer Adi Hütter so von Baum angetan, dass er einem Abgang zunächst den Riegel vorgeschoben hat. Gelingt dem Youngster in Frankfurt jetzt tatsächlich der Durchbruch, dürfte er auch schnell ein Kandidat für Jürgen Klopp sein. Baum ist schnell und fußballerisch stark, muss jedoch körperlich noch etwas robuster werden. Daran kann er aber in den kommenden Monaten und Jahren noch arbeiten. Ruft Baum sein Können ab, führt an ihm perspektivisch wohl kein Weg vorbei.

3. Ridle Baku (RB Leipzig)

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Ridle Baku hat den Sprung zur WM knapp verpasst, jedoch war das auch eine diskussionswürdige Entscheidung von Nagelsmann. Mit seinen 28 Jahren ist Baku noch jung genug, um ein oder zwei große Turniere mitnehmen zu können. Der Rechtsverteidiger ist bei RB Leipzig gesetzt und kann mit seinem Tempo und seinen fußballerischen Fähigkeiten überzeugen. Defensiv mangelt es ihm aber oft an der nötigen Zweikampfhärte. Baku wäre als offensiv ausgerichteter Außenverteidiger immer eine Option, jedoch wird er seine Defizite gegen den Ball wohl nicht mehr ganz abstellen können.

2. Nathaniel Brown (Eintracht Frankfurt)

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Jean Catuffe/GettyImages

Woher nehmen, wenn nicht stehlen? Dies gilt gewissermaßen auch für die Ära Jürgen Klopp. Nathaniel Brown ist der vielversprechendste deutsche Außenverteidiger, jedoch eigentlich links hinten beheimatet. Der 23-Jährige hat aber auch einen soliden rechten Fuß und könnte die Position vermutlich auf einem guten Level ausüben. Stellt sich natürlich noch die Frage, ob Klopp denn auf der linken Seite einen geeigneten Spieler hätte, wenn Brown rechts spielt. Die Zukunft von Brown in der Nationalmannschaft könnte auch von seiner Rolle beim FCB abhängen. Der Neuzugang aus Frankfurt soll sich links mit Alphonso Davies duellieren, könnte aber auch auf der rechten Seite ins Team rücken.

1. Yann Bisseck (Inter Mailand)

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Mattia Pistoia - Inter/GettyImages

Yann Bisseck hätte nach Meinung vieler Experten auch schon bei der WM 2026 dabei sein müssen. Der 25-Jährige hat sich in Inter einen Stammplatz als rechter Innenverteidiger erobert. Der gelernte Innenverteidiger ist athletisch und im Aufbauspiel beschlagen. Folgerichtig könnte er einen defensivstarken Außenverteidiger abgeben, der im Spielaufbau möglicherweise ähnlich wie Kimmich bei der WM neben die beiden Innenverteidiger rückt. Bisseck wird von Klopp wohl ziemlich sicher auch mal eine Einladung bekommen und ist ein ganz spannender - wenn nicht gar der spannendste - Kandidat für die erste Elf. Der eher defensive Bisseck auf rechts und der offensive Brown auf links ist wohl die derzeit beste Konstellation.

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