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·24 March 2026
Wichtige Stellschraube: Die Rückkehr von Sebastian Sebulonsen erspart René Wagner eine schwierige Entscheidung

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Simon Hense
24 März, 2026
Durch die Ausfälle von Sebastian Sebulonsen und Alessio Castro-Montes musste Lukas Kwasniok zuletzt immer wieder auf der Rechtsverteidiger-Position umstellen. So kam Cenny Neumann gegen Mönchengladbach zu seinem Startelfdebüt – und war da an allen Gegentreffern beteiligt. Umso wichtiger ist es für Kwasniok-Nachfolger René Wagner, dass er erstmal nicht experimentieren muss – dank der sehr wichtigen Rückkehr von Sebulonsen.

Sebastian Sebulonsen steht dem 1. FC Köln wieder zur Verfügung
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Eine Gemeinsamkeit hat der neue FC-Trainer René Wagner schonmal mit Sebastian Sebulonsen: Der Coach spielte früher selber wie der Norweger heute Rechtsverteidiger. Wenn auch auf einem deutlich niedrigerem Niveau in der Regional- und Oberliga. Aber nicht nur, weil beide die gleiche Position inne haben beziehungsweise hatten, dürfte der Blick des Trainers besonders auf Sebulonsen gerichtet sein. Denn dadurch, dass der Norweger gegen Eintracht Frankfurt nach seiner Gelbsperre wieder zur Verfügung steht, bleibt Wagner wohl eine unangenehme und schwierige Entscheidung erspart.
Denn gerade in den vergangenen Wochen, als der Norweger erst wegen einer Muskelverletzung gegen Augsburg und Dortmund ausfiel und sich dann nach seiner Einwechslung gegen den HSV die fünfte Gelbe Karte abholte, war der FC immer wieder zum Experimentieren gezwungen. So setzte Lukas Kwasniok meistens rechts hinten auf Tom Krauß. Der machte seine Sache zwar sehr ordentlich, fehlte aber gleichzeitig dadurch im zentralen Mittelfeld. Dort hatte sich der 24-Jährige zuvor mit starken Leistungen festgespielt. Durch das Aushelfen als Rechtsverteidiger fiel er im Zentrum jedoch als Stabilisator weg. Außerdem zeigte Krauß nicht den gleichen Offensivdrang wie Sebulonsen oder auch Alessio Castro-Montes.
Im Derby, als Sebulonsen seine Gelbsperre absaß, fiel der eigentliche Sechser dann kurzfristig nach dem Aufwärmen aus. Notgedrungen stellte Kwasniok daher Nachwuchsspieler Cenny Neumann als Rechtsverteidiger auf – das Startelfdebüt für den Youngster. Leider war es jedoch kein sonderlich erfolgreiches. Schon nach 30 Sekunden musste der 19-Jährige beim 0:1 durch Jens Castrop das erste Mal Lehrgeld zahlen. Nach einem schönen Pass von Franck Honorat verlor Neumann das Duell und musste Castrop ziehen lassen. Bei den anderen beiden Gegentoren gab der Startelfdebütant ebenfalls zumindest keine gute Figur ab. Wie sich daran zeigt, stellt Neumann also (noch) keine ausreichende Alternative dar.
Umso wichtiger ist es für Wagner jetzt, dass Sebulonsen wieder spielberechtigt und fit ist. So dürfte der Norweger dem FC defensiv wieder mehr Stabilität verleihen. Gleichzeitig unterstützt der 26-Jährige die Offensive mehr, als es etwa Krauß getan hatte. Außerdem kann Letzterer so wieder auf seiner Idealposition im Zentrum eingeplant werden, wenn Wagner weiter auf ihn setzt. So bleiben dem neuen Coach Experimente erspart. Die Rückkehr Sebulonsens ist damit wohl eine der einfachsten „Stellschrauben“, an denen der Trainer nun für das kommende Spiel gegen die Eintracht drehen kann.
Dabei wird er wahrscheinlich hoffen, dass Sebulonsen wie vor seiner Verletzung erneut zum Dauerbrenner bei den Geißböcken wird. Denn bis zum Augsburg-Spiel hatte der Rechtsverteidiger immer zur Verfügung gestanden und war eine der Konstanten in der Kölner Mannschaft. Da mit Castro-Montes die etatmäßige Alternative weiter ausfällt, ist es noch wichtiger für den neuen Trainer und die Mannschaft, dass der 26-Jährige wieder genau diese verlässliche Stütze wird.









































