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·26 May 2026
Wie der HSV vom Wolfsburger Abstieg profitiert

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·26 May 2026

Der Abstieg des VfL Wolfsburg in die 2. Bundesliga hat für den Hamburger SV einen finanziellen Nebeneffekt. Die Hanseaten kassieren in der kommenden Saison deutlich mehr Fernsehgeld.
Wie die MOPO berichtet, profitiert der HSV im TV-Ranking vom Wolfsburger Abstieg und erhält künftig rund 1,5 Millionen Euro mehr aus dem Fernsehgeld-Topf. Der Grund: Die Hamburger lassen im Ranking nun neben dem 1. FC Heidenheim und dem FC St. Pauli auch den VfL hinter sich.
Zum Vergleich – in der abgelaufenen Saison hatten die Wölfe aus den Töpfen der TV-Rechte-Vermarktung noch etwa 20 Millionen Euro mehr kassiert als der Aufsteiger von der Elbe.
Für den HSV kommt das Geld zur richtigen Zeit. Sportdirektor Claus Costa (41) steht vor einem gut komplizierten Transfer-Sommer. Mit Luka Vuskovic (19), Ransford Königsdörffer (24) und wohl auch Fábio Vieira (25) verlassen mehrere wichtige Spieler und den Klub. Da auch Damion Downs geht, müssen zwei neue Stürmer her, dazu ein neuer Abwehrchef und womöglich auch ein neuer Regisseur.
Die finanziellen Mittel des HSV bleiben trotz der Mehreinnahmen begrenzt. Die kolportierte Kaufoption für Vieira in Höhe von 20 Millionen Euro kann der Klub nicht bedienen, versucht daher die Summe deutlich zu drücken. Jeder zusätzliche Euro aus dem TV-Topf hilft.
Wolfsburgs Abstieg wurde in der Relegation gegen den SC Paderborn besiegelt. Das Team von Trainer Ralf Kettemann (39) setzte sich nach dem 0:0 im Hinspiel mit 2:1 zu Hause durch und kehrt nach sechs Jahren in die Bundesliga zurück.
Für den VfL endet eine fast 30 Jahre währende Erstliga-Zugehörigkeit. Der HSV hatte seine erste Bundesliga-Saison nach sieben Jahren Zweitklassigkeit unter Trainer Merlin Polzin (35) vorzeitig mit dem Klassenerhalt abgeschlossen.







































