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·23 February 2026
Wieder Wirbelwind statt Sturm-Flaute: Said El Mala trotzt widrigen Bedingungen

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Hendrik Broschart
23 Februar, 2026
Gegen Hoffenheim lieferte Said El Mala eine überragende Partie ab – zumindest hatte der Youngster mal wieder großen Anteil an den Kölner Zählern.

Beendete gegen Hoffenheim seine Torflaute: Said El Mala
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Karrieren von Profisportlern verlaufen in aller Regel nicht geradlinig. Da sollte es niemanden verwundern, dass Toptalent Said El Mala in seiner Premierensaison in der Bundesliga nach dem ausschließlich in Superlativen zu beschreibenden Saison in der Zwischenzeit einen kleinen Leistungsknick hinnehmen muss. Seit sechs Spielen wartete der Shootingstar vor dem Hoffenheim-Spiel auf einen Treffer, so lange wie nie zuvor in seiner noch jungen Bundesliga-Karriere. Auf der Pressekonferenz am Donnerstag lieferte sein Coach Lukas Kwasniok prompt eine Erklärung: „Es ist für ihn auch schwerer geworden, egal ob er von Beginn an spielt oder nicht […]“, befand Kwasniok. „Das wird der nächste Schritt für ihn, sich unter erschwerten Bedingungen durchzusetzen. Dann kann er für uns ein ganz entscheidender Faktor sein.“ Nach dem 23. Spieltag sollten alle Zweifel und Kritik an dem Dribbler vorerst verstummt sein. Denn gegen die TSG aus Hoffenheim sollte der Knoten endlich platzen.
Entgegen seiner höheren Erfolgsquote als Joker setzte FC-Coach Lukas Kwasniok im Spiel gegen die TSG Hoffenheim von Beginn an auf Said El Mala. Ein gutes Omen: Beim Hinspiel im Oktober hatte El Mala die Geißböcke mit einem unvergleichlichen Solo zum 1:0-Auswärtssieg geführt. Auch beim gestrigen Rückspiel setzte der Kölner Trainer gegen die hoch pressenden Kraichgauer auf El Malas schnelle Beine, um die Hoffenheimer Restverteidigung durch Tiefenläufe zu überrumpeln – ein Plan, der aufging. Die Spielanlage von Hoffenheims Trainer Christian Ilzer ermöglichte es, El Mala für die Geißböcke vielleicht noch ein wenig mehr zum Schlüsselspieler im FC-System zu machen als in den zurückliegenden Auftritten der Domstädter. Die Gäste aus Sinsheim dachten nämlich gar nicht daran, ihr Pressing zu opfern, um das Konterpiel der Hausherren einzudämmen.
Stattdessen lief Ilzers Elf einen Angriff nach dem anderen, wobei sie im Zuge dessen an der hervorragend aufgelegten Defensivabteilung der Kölner scheiterten, die in der Regel hellwach agierte und ihre Arbeit nach bestem Wissen und Gewissen verrichtete und häufig Jakub Kaminski und eben El Mala auf die Reise in Richtung des Tor von TSG-Keeper Oliver Baumann schickte. Das soll jedoch nicht heißen, dass die Hoffenheimer Defensive ihrerseits es dem Flügelflitzer leicht gemacht hat, im Gegenteil. Den Gästen gelang es mehrfach, El Mala aufzuhalten. So zum Beispiel kurz nach Anpfiff der zweiten Halbzeit: Nach einem missglückten Standard der Gäste konterte Köln mit El Mala über den rechten Flügel. Der 19-Jährige überspurtete Hoffenheims Wouter Burger mit Ball am Fuß. Am Sechzehner blieb er dann aber an einem Hoffenheimer Verteidiger hängen und die Chance verpuffte.
Und schließlich gelang es El Mala, seinen Torfluch zu brechen. In einer Phase, in der der Offensivdruck der Gäste früher oder später zum nächsten Gegentreffer geführt hätte, erzielte er in der 63. Minute den erlösenden Treffer zum 2:2-Endstand. Er selbst leitete einen Konter ein und versenkte den Ball nach einem Laufduell im Tor der Gäste. „Als Stürmer ist es immer wichtig, Tore zu erzielen. Er kriegt durch solche Aktionen Selbstvertrauen. Andere Leute können sagen, was sie wollen, Said hat es wieder gezeigt. Es ist seine Stärke und das ist nicht einfach, wie er da lossprintet. Er hat sich gut belohnt“, sagte Ragnar Ache. Fest steht: Gegen Hoffenheim hat El Mala seinem Trainer und den FC-Anhängern bewiesen, dass er auch unter schwierigen Bedingungen unersetzlich sein kann.









































