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·12 April 2026
WM 2026 DFB Kader – Lothar Matthäus widerspricht Oliver Kahn wegen Jamal Musiala: „Er muß mit!“

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Die Debatte um Jamal Musiala bekommt neuen Schwung: Lothar Matthäus hat die WM-Empfehlung von Oliver Kahn klar zurückgewiesen. Der Sky Sport Experte hält einen Verzicht des Bayern-Profis für „unverständlich“ und „überflüssig“ – und sieht den 21-Jährigen bei der Weltmeisterschaft als mögliche Schlüsselfigur für Deutschland.

Deutschlands Cheftrainer Julian Nagelsmann (L) steht neben der deutschen Fußballlegende Lothar Matthäus (2.v.l.) bei einem Interview vor dem Spiel um Platz 3 der UEFA Nations League zwischen Deutschland und Frankreich in Stuttgart, Südwestdeutschland, am 8. Juni 2025. (Foto: THOMAS KIENZLE / AFP)
Matthäus äußerte sich am Rande des 5:0-Sieges der Münchner beim FC St. Pauli bei Sky Sport. Dort machte der Rekord-Nationalspieler deutlich, dass er Musiala trotz dessen jüngster Verletzungspause mit Blick auf das Turnier keineswegs abschreiben will. „Es ist ja nicht das erste Mal, dass Oliver Kahn und ich eine andere Meinung haben“, sagte der 65-Jährige außerdem.
Kahn hatte Musiala zuvor geraten, die WM lieber auszulassen. „Wenn ich spüre, dass etwas in meinem Spiel nicht stimmt, dann muss ich an mir arbeiten, wieder bereit zu sein“, sagte der frühere Vorstandschef des FC Bayern. Matthäus widersprach dieser Einschätzung scharf und erinnerte daran: „Oliver Kahn hat nicht mal auf eine Trainingseinheit verzichtet“.
Aus Sicht des früheren Bayern-Profis ist Musiala nach seiner langen Pause auf einem guten Weg. Zwar könne man sagen, er sei noch nicht in WM-Form, erklärte Matthäus. „Aber er hat ja noch Wochen und Monate wie andere Spieler auch“, betonte er.
Der Mittelfeldspieler unterstrich nach der Bundesliga-Partie in Hamburg seinerseits, dass er das Turnier fest im Blick hat. „Auf jeden Fall will ich zur WM.“ Bei den Münchnern wolle er zu einer erfolgreichen Saison beitragen, so der Jungstar: „Dann ist mein Fokus, dem Land und der Mannschaft zu helfen.“
Auch Bayern-Sportvorstand Max Eberl hält die Debatte um Musialas WM-Teilnahme für verfrüht. „Diese Verletzung war echt ein Einschlag für ihn. Er hat den Knöchel gesehen. Natürlich hat er damit noch zu tun – nicht nur körperlich, sondern auch von der Birne“, sagte Eberl. Gleichzeitig zeigte er sich überzeugt, dass Musiala diese Phase hinter sich lassen werde. Gegen St. Pauli gelang dem Jungstar zudem der Führungstreffer.
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