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·1 April 2026

WM 2026 Hoffnung: Jamal Musiala im Wettlauf gegen die Zeit – Reicht es für die WM?

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Jamal Musiala befindet sich in einem Wettlauf gegen die Zeit auf dem steinigen Weg zurück zur Topform und hofft auf die Teilnahme an der WM 2026. Beim öffentlichen Mannschaftstraining an der Säbener Straße zeigte der 23‑Jährige gute Laune, übte Pässe mit Alphonso Davies und gab Autogramme – dennoch ist er neun Monate nach seiner Horror‑Verletzung noch nicht topfit. Sechs Wochen bleiben bis zur Bekanntgabe von Bundestrainer Julian Nagelsmanns WM‑Kader, rund acht Wochen bis zum Vorbereitungsstart für das Turnier (11. Juni bis 19. Juli). Vor allem Spielpraxis in der laufenden Saisonphase wäre für den Nationalspieler entscheidend.

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Jamal Musiala vom FC Bayern München gestikuliert während des Bundesliga-Spiels gegen Borussia Mönchengladbach in der Allianz Arena am 6. März 2026 in München. Alexander Hassenstein / Getty Images


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Auftritt beim öffentlichen Training an der Säbener Straße

In München zeigte sich der Zauberfuß des FC Bayern bester Laune: Mit Mütze, Handschuhen und breitem Grinsen absolvierte Musiala das öffentliche Mannschaftstraining. Er wirkte stabil bei Passübungen, unter anderem mit Kumpel und Leidensgenosse Alphonso Davies, und beteiligte sich im Anschluss an eine Autogrammstunde. Dennoch bleibt der Eindruck ambivalent: Sichtbare Fortschritte, aber noch nicht die vollständige Wettkampf‑Routine.

Champions League 2025-2026

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2

1

1

107′

2 (0)

7.0

Bundesliga 2025/2026

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8

2

6

300′

1

1 (1)

2

6.6

DFB Pokal 2025/2026

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1

0

1

21′

6.3

Gesamt:

11

3

8

428′

1

0

0

3 (1)

2

0

Saison: 2025-2026

Absolvierte Begegnungen

11

-

Per Game

In Startaufstellung

3

0.3

Per Game

Minuten

428

38.9

Per Game

Tore

3

0.3

Per Game

Assists

2

0.2

Per Game

Fixer Zeitrahmen bis zur WM und Kader‑Countdown

Sechs Wochen sind es nur noch, bis Bundestrainer Julian Nagelsmann seinen WM‑Kader bekannt gibt; rund acht Wochen sind bis zum Start der Vorbereitung auf das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) zu überbrücken. Das erste WM‑Gruppenspiel der DFB‑Elf ist für den 14. Juni gegen Curacao in Houston terminiert, ein konkretes Datum, auf das Musiala zusteuert. Die Zeit drängt damit spürbar, wenn Musiala rechtzeitig für das Turnier in Topform kommen soll.

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Jamal Musiala (FC Bayern München) reagiert im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen RB Leipzig in der Allianz Arena in München am 11. Februar 2026. Alex Grimm / Getty Images

Aktueller Fitnessstand: Verletzung, Reha und Rückschläge

Der Nationalspieler ist rund neun Monate nach seiner Horror‑Verletzung noch immer nicht vollständig hergestellt; zuletzt musste Musiala erneut eine Zwangspause wegen Problemen an seinem verletzten Sprunggelenk einlegen. Vor diesem Rückschlag Mitte März hatte er bereits wieder aufsteigende Form bewiesen. Diagnose, MRT und Rehabilitation sind typische Begleiter einer solchen Ausfallzeit; nun geht es darum, die Muskulatur und die Belastungsstabilität im Mannschaftstraining und Reha‑Programm weiter aufzubauen.

Spielpraxis als Schlüssel: Herausforderung durch Bayern‑Terminplan

Für Musiala ist vor allem Spielpraxis entscheidend, doch ausgerechnet die wichtigste Saisonphase bringt viele Hochdruck‑Partien für den Rekordmeister. Bayern steht im Blickpunkt wegen des Giganten‑Duells in der Champions League mit Real Madrid am 7. und 15. April und muss im April zudem im Halbfinale des DFB‑Pokals bei Bayer Leverkusen antreten. Derzeit scheint kaum denkbar, dass Musiala nach seiner jüngsten Zwangspause in diesen Partien eine tragende Rolle spielen wird.

Bundesliga‑Rotation und Chancen auf Einsatzminuten

Angesichts des weiter komfortablen Vorsprungs auf Borussia Dortmund kann Chefcoach Vincent Kompany in der Liga stärker rotieren, was Musiala eine Möglichkeit auf regelmäßige Einsatzminuten bieten könnte. Sein Blick wird sich inmitten dieser für die Bayern richtungsweisenden Wochen wohl vor allem auf die Bundesliga richten, wo Spielpraxis einfacher zu organisieren ist als in den ganz großen Duellen. Die Rotation könnte dem 23‑Jährigen helfen, wieder auf sein Topniveau zu kommen, vorausgesetzt es bleibt bei keinem weiteren Rückschlag.

Aussagen von Nagelsmann, Christoph Freund und die Haltung von Bayern und DFB

Bundestrainer Julian Nagelsmann stellte zuletzt schon fest: „Er hat“, … „nicht mehr so viel Zeit, das steht außer Frage“. Gleichzeitig betonte Nagelsmann die Hoffnung: Er sei „groß“, dass Musiala pünktlich zum ersten WM‑Gruppenspiel am 14. Juni gegen Curacao in Houston in Topform sein wird. Druck will dem Nationalspieler niemand machen – weder bei den Bayern, noch beim DFB; dafür, das betonten beide Seiten immer wieder, sei Musiala auch für die mittel‑ und langfristige Zukunft zu wichtig.

Sportdirektor Christoph Freund versuchte ebenfalls zu beschwichtigen und sagte wörtlich: „Er ist stabil und freut sich auf die nächsten zwei, drei Monate.“ Nagelsmann fügte nach den erfolgreichen Testspielen gegen die Schweiz (4:3) und Ghana (2:1) hinzu: „Wir würden uns alle unglaublich freuen, wenn er fit wird, schnell wieder da ist und die WM spielen kann“, und ergänzte: „Aber er muss einfach hundert Prozent gesund sein. Wenn er einigermaßen in der Spur ist, gibt es wenige Trainer auf der Welt, die auf ihn verzichten.“

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