WM 2026: Von Seys bis Yirenki – Teil 2 der Player to Watch | OneFootball

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·9 June 2026

WM 2026: Von Seys bis Yirenki – Teil 2 der Player to Watch

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Eine Weltmeisterschaft sorgt natürlich auch immer dafür, dass sich einige junge Talente in den Mittelpunkt spielen können. Das ist diesmal auch nicht anders. Wieder einmal gibt es zahlreiche sehr interessante Spieler, die nur darauf brennen, sich in den Fokus zu spielen. 

Kein Wunder, dass auch bei diesem Turnier viele Scouts in den Stadien oder zumindest an den Fernsehbildschirmen zu finden sein werden.


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Vor dem Start des Wettbewerbs stellen wir euch einige der interessantesten Talente vor. Dabei geht es eher um die Spieler, die vielleicht noch nicht jeder auf dem Schirm hat.

Und jetzt geht es weiter!

Joaquin Seys (21, Belgien)

Wenn auf dem Transfermarkt auf internationaler Ebene eines wirklich häufig gesucht wird, dann sind es verlässliche und starke Außenverteidiger. Wenn diese auch noch recht jung sind und noch Entwicklungspotenzial mit sich bringen, dann kann man durchaus von einem Jackpot sprechen. Joaquin Seys vereint genau diese Elemente.

Er ist ein offensivstarker Spieler mit einer guten Balance in seinem Spiel, er kann also auch gegen den Ball zahlreiche Akzente setzen. Da er an den Club Brügge noch bis 2029 gebunden ist könnte er mit einer guten Weltmeisterschaft für einen Geldregen für die Belgier sorgen. 13 Scorerpunkte in der abgelaufenen Saison zeigen jedenfalls, wo die Reise hingeht. Zudem spielte er schon fünfmal für die belgische Auswahl.

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Foto: Getty Images

Victor Munoz (22, Spanien)

Lamine Yamal, Pedri, Gavi & co.: Spanien hat ohne jeden Zweifel ein absolutes Starensemble im Aufgebot. Doch es gibt auch einen Spieler, der auf den ersten Blick nicht jedem geläufig ist. Die Rede ist von Victor Munoz, der bei Osasuna in Pamplona spielt. Er ist in der Offensive zuhause, spielt dort zumeist auf der linken Seite.

2025 wechselte er aus der Castilla-Mannschaft von Real Madrid zu seinem jetzigen Klub, hat sofort in La Liga überzeugt und mit sieben Toren und fünf Vorlagen sowie einigen sehr starken Offensivaktionen und Dribblings auf sich aufmerksam gemacht. Munoz ist zweifellos ein Shootingstar, der als Joker von der Bank das Potenzial mitbringt, ein Spiel noch einmal entscheidend zu verändern.

Mamadou Sarr (20, Senegal)

Ein wirklicher Geheimtipp ist Mamadou Sarr nun eher nicht mehr. Dennoch gehört der Chelsea-Spieler zu den spannendsten Akteuren in diesem Turnier. Und das hat auch einen Grund. Er war bis Februar an Strasbourg verliehen, dann ging es zurück zu den Blues, wo er aber nur wenig spielte. Heißt auch: Er ist aus dem Rhythmus, trotzdem setzt man bei der senegalesischen Auswahl auf ihn.

Chelsea hat großes Vertrauen in ihn, was die langfristige Entwicklung angeht, deswegen ist der Spieler auch bis 2033 gebunden. Er ist ein großgewachsener, dennoch moderner Verteidiger, der vieles mitbringt, nicht nur im physischen und athletischen Bereich. Auch fußballerisch kann er Drucksituationen gut lösen, was ihn für den Senegal zu einer guten Option macht.

Valentin Barco (21, Argentinien)

Der Mittelfeldspieler fliegt noch immer deutlich unter dem Radar, dabei ist er einer der spannendsten Spieler in der französischen Ligue 1. Aktuell spielt Barco für Strasbourg, steht aber schon längst auf der Liste einiger europäischer Topklubs. Atletico soll angefragt haben, auch aus England gibt es viel Interesse.

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Foto: Getty Images

Mit zwölf Scorerpunkten in der abgelaufenen Saison und vor allem einem sehr großen Einfluss auf das Spiel der Elsässer hat er sich einen Namen gemacht. Im Kader der Argentinier hat er gute Chancen, um bei dieser WM auch eine gute und entscheidende Rolle zu spielen. Das will er natürlich auch tun. Er ist technisch hervorragend ausgebildet, übernimmt gerne Aufgaben im Aufbau, treibt den Ball aber auch mit seiner Dynamik nach vorne.

Ngal’ayel Mukau (21, DR Kongo)

Wer sich nach einem guten, zweikampfstarken, aber auch fußballerisch nicht schlecht ausgebildeten 6er umschaut, der sollte sich die Spiele der DR Kongo in diesem Turnier anschauen. Zumindest dann, wenn man nicht regelmäßig ohnehin schon den OSC Lille schaut. Mukau ist in jedem Fall ein Spieler, den man auf der Liste haben sollte.

Denn er vereint sehr viele Elemente, die es braucht, um auf dem höchsten Niveau erfolgreich zu sein. In Lille baut man auf ihn, er kam in nahezu jedem Spiel zum Einsatz, manchmal als Option von der Bank, aber häufig eben auch von Beginn an. Er geht also auch durchaus mit einer breiten Brust in das Turnier.

Caleb Yirenki (20, Ghana)

Auch in diesem Turnier hat die ghanaische Auswahl wieder einiges an Qualität mit dabei. Ghana will mit einigen jungen Spielern im Kader auf sich aufmerksam machen. Einer von ihnen ist Caleb Yirenki, der aktuell noch in Dänemark beim FC Nordsjaelland spielt. Entwickelt er sich aber normal weiter, dann kann es durchaus sein, dass das nicht mehr lange der Fall ist.

Schon jetzt wird er von zahlreichen spannenden Teams beobachtet, gut 3000 Pflichtspielminuten absolvierte er in der abgelaufenen Saison und er bringt auf jeden Fall genügend Potenzial mit, um einerseits bei der WM auf sich aufmerksam zu machen und andererseits auch grundsätzlich noch Schritte nach vorne gehen zu können. Yirenki ist also einer der Akteure, die hier ganz besonders im Fokus stehen.

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