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·4 June 2026
WM 2026 – Was bekommen die Nationalspieler? Rekord-Prämie bei Gewinn der Weltmeisterschaft!

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Die WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko wirft sportlich wie finanziell ihre Schatten voraus. Für den Fall eines deutschen Titelgewinns ist für die DFB-Elf nach BILD-Informationen eine Rekord-Prämie von rund 500.000 Dollar pro Spieler ausgehandelt worden, umgerechnet derzeit etwa 430.000 Euro.

Der deutsche Torwart Manuel Neuer (vorne Mitte) und seine Teamkollegen feiern mit dem Weltmeisterschaftspokal, nachdem sie das Finale der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2014 zwischen Deutschland und Argentinien am 13. Juli 2014 im Maracana-Stadion in Rio de Janeiro, Brasilien, mit 1:0 nach Verlängerung gewonnen haben. AFP PHOTO / FABRICE COFFRINI
Damit würden die Profis im Erfolgsfall so hoch entlohnt wie nie zuvor. Die Summe ist jedoch noch nicht endgültig fixiert, weshalb es zu Wochenbeginn während des DFB-Aufenthalts noch eine weitere Verhandlungsrunde gab.
In den vergangenen Wochen hatten bereits mehrere Runden über die mögliche WM-Vergütung stattgefunden. Am Tisch saßen dabei DFB-Kapitän Joshua Kimmich (31) und Mannschaftsrats-Mitglied Jonathan Tah (30) als Vertreter der Mannschaft sowie Geschäftsführer Andreas Rettig (63) für den Verband.
Zum Vergleich: Vor vier Jahren bei der WM 2022 in Katar hätte jeder DFB-Spieler im Falle eines WM-Siegs 400.000 Euro erhalten. Nun liegt die Offerte deutlich höher, zugleich aber auch mit einigen offenen Punkten behaftet.
Ein zentraler Knackpunkt ist die Besteuerung in den USA. Die Prämie gilt nicht einfach als deutsches Einkommen, sondern als Vergütung für eine sportliche Leistung, die an bestimmten Orten erbracht wird. Dadurch können die USA beziehungsweise einzelne Bundesstaaten einen Teil der Einkünfte besteuern, auch wenn die Nationalspieler dort keinen Wohnsitz haben.
Hinzu kommt, dass jeder Bundesstaat eigene und unterschiedliche Steuersätze hat, je nachdem, wo gespielt wird. Auch der Dollar-Wechselkurs spielt eine Rolle. Bei dem aktuellen Kurs entsprächen 500.000 Dollar rund 430.000 Euro. Als mögliche Lösung steht im Raum, vorab einen festen Kursstichtag zu vereinbaren, der dann verbindlich gilt. Diese Details müssen nun noch geklärt werden.
Der DFB möchte die Prämienregelung außerdem stärker leistungsbezogen gestalten. Für den Titel gäbe es deutlich mehr als vor vier Jahren, während die Nationalspieler bei einem schwächeren Turnierverlauf deutlich weniger oder gar nichts kassieren würden. Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) hatte das Ziel schon vor zwei Jahren klar benannt: Weltmeister.
1954 gab es für den Titel 2.500 DM, dazu Roller, Fernseher und einen echten Lederkoffer. 1974 kassierte die Mannschaft 70.000 DM und erhielt einen VW Käfer. 1990 waren 125.000 Mark fällig, 2014 dann 300.000 Euro.







































