WM Halbfinale Spanien gegen Frankreich – Yamal an Frankreich: „Wenn jemand Angst haben sollte, dann sie“ | OneFootball

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·11 July 2026

WM Halbfinale Spanien gegen Frankreich – Yamal an Frankreich: „Wenn jemand Angst haben sollte, dann sie“

Article image:WM Halbfinale Spanien gegen Frankreich – Yamal an Frankreich: „Wenn jemand Angst haben sollte, dann sie“

Spanien hat das Halbfinale gegen Frankreich erreicht und trifft am Dienstag um 21.00 Uhr MESZ in Dallas auf den nächsten großen Prüfstein. Für Lamine Yamal ist es das „Finale vor dem Finale“. Der 19-Jährige machte vor dem Duell mit den Franzosen klar: „Wenn jemand Angst haben sollte, dann sie.“

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Nahaufnahme von Spaniens Ausnahmetalent Lamine Yamal beim WM-2026-Viertelfinale gegen Belgien am 10. Juli 2026 im SoFi Stadium von Inglewood bei Los Angeles. (Carl Recine / Getty Images North America via Getty Images)


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Frankreich– Spanien1/2

Di 14.07. · 21:00 Uhr

Yamal sieht Spanien und Frankreich auf Augenhöhe

Nach dem 2:1 gegen Belgien trat Yamal in Los Angeles mit breitem Grinsen vor die spanischen Reporter und antwortete selbstbewusst auf die zentrale Frage des Tages. Mit „Sie“ meinte er Frankreich, das nach dem Sieg gegen Belgien nun Spaniens Gegner im Halbfinale ist. Für den Europameister und den größeren der beiden WM-Favoriten sei die Partie eine Art vorweggenommenes Endspiel, sagte der Offensivspieler.

„Für mich sind wir die beiden besten Mannschaften dieser WM“, erklärte Yamal. Seit Beginn des Turniers habe jeder dieses Duell erwartet. „Ich freue mich riesig darauf“, ergänzte er.

De la Fuente spricht vom Finale vor dem Finale

Auch Luis de la Fuente geriet ins Schwärmen, obwohl der spanische Chefcoach sonst klare Aussagen gern in allgemeinen Floskeln verpackt. Über das Halbfinale sagte er: „Es wird ein fantastisches Spiel. Das wird das Finale vor dem Finale. Die zwei besten Teams im Turnier.“ Zugleich betonte er: „Natürlich treffen wir auf einen ganz großen Giganten des Fußballs, aber wir sind in der Lage, dieses Spiel zu gewinnen.“

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Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente geht vor dem WM-2026-Viertelfinale gegen Belgien am 10. Juli 2026 im SoFi Stadium von Inglewood bei Los Angeles an der Seitenlinie entlang, im Vordergrund eine große spanische Fahne. (Alex Grimm / Getty Images North America via Getty Images)

Merino entscheidet wieder spät

Dass Spanien seine beiden jüngsten Partien gewann, lag neben vielen weiteren Qualitäten vor allem an Mikel Merino. Der frühere Dortmunder traf im Achtelfinale gegen Portugal in der ersten Minute der Nachspielzeit zum 1:0 und erzielte nun gegen Belgien in der 88. Minute den Siegtreffer zum 2:1, diesmal mit reichlich Hilfe des belgischen Ersatztorhüters. Merino war aber erneut im richtigen Moment am richtigen Ort.

Diesmal sahen ihn auch seine Frau Lola und der erst zwei Monate alte Sohn Marco live. „Da sie beim Achtelfinale nicht dabei waren, musste ich es heute wiederholen, damit sie es diesmal live miterleben konnten“, sagte der 30 Jahre alte Offensivmann vom FC Arsenal. Wer sich erinnert: Schon im EM-Viertelfinale 2024 gegen Deutschland hatte Merino spät zugeschlagen, damals in der 119. Minute zum 2:1.

„In meinen kühnsten Träumen hätte ich mir nicht vorstellen können, was gerade passiert“, meinte Merino nach der Partie. Gleichzeitig versicherte er: „Ich vertraue immer darauf, dass ich meine Aufgabe gut erledigen kann, wenn ich auf den Platz komme.“ De la Fuente setzt ebenfalls sichtbar auf die Reaktionsstärke seines Jokers in der Schlussphase. Nach dem Spiel sagte er zu seinem Matchwinner: „Du bist unglaublich.“

Yamal ohne Treffer, aber mit Ruhe

Für seine beiden WM-Tore benötigte Merino bislang nur neun Minuten plus Nachspielzeit, also doppelt so viel wie Yamal. Der junge Angreifer wurde erneut zum „Player of the match“ gewählt, obwohl die Auszeichnung ausschließlich auf dem Fan-Votum basiert. Dabei brachte Merino zwei Millionen Follower auf Instagram mit, Yamal sogar 46 Millionen.

Yamal nimmt das gelassen. „Wenn wir Weltmeister werden, wird hier in diesem Raum wohl niemand zu mir sagen: ‚Du hast nicht getroffen.‘“, sagte er. Für den Youngster zählt am Ende nur der Titelkampf, nicht die persönliche Torbilanz.

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