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·19 May 2026
WM-Kader nominiert: Schweiz setzt auf Gregor Kobel

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·19 May 2026

An ihm führt kein Weg vorbei. Gregor Kobel (28) ist nicht nur die Nummer eins von Borussia Dortmund, sondern auch die der Schweiz. Nationaltrainer Murat Yakin (51) nominierte den Schlussmann jetzt für seinen WM-Kader.
Bosnien-Herzegowina, Katar sowie Co-Gastgeber Kanada sind die Gegner der Eidgenossen in der Vorrunde. Der Einzug in die K.-o-Phase gilt als nahezu sicher. Zumal die Schweiz in der WM-Qualifikation ungeschlagen blieb und lediglich zwei Unentschieden zuließ. In sechs Begegnungen musste Kobel lediglich zweimal den Ball aus dem Netz holen.
Auch in der abgelaufenen Bundesligasaison bewies der gebürtige Züricher wiederholt seine Klasse. Beeindruckende 15-mal hielt er seinen Kasten sauber. Damit egalisierte Kobel den historischen Vereinsrekord von Roman Weidenfeller, den dieser in der Meistersaison 2011/12 aufgestellt hatte. Seine Paradenquote von 72,4 Prozent ist die ligaweit beste unter allen Stammtorhütern.
Bislang hat Kobel 20 Länderspiele bestritten. Sein Debüt feierte er im September 2021 beim 2:1 gegen Griechenland. Erstmals im Kader der Nati stand er aber schon vier Jahre zuvor. Lange Zeit kam er nicht an Roman Bürki (35) und vor allem Yann Sommer (37) vorbei. Nach der Europameisterschaft 2024 in Deutschland übernahm er auch in der Nationalmannschaft die Rolle der Nummer eins.
Neben Kobel finden sich sieben weitere Spieler aus der Bundesliga im Aufgebot der Schweiz: Johan Manzambi (20 Jahre/10 Länderspiele/SC Freiburg), Fabian Rieder (24/27/FC Augsburg), Aurèle Amenda (22/6/Eintracht Frankfurt), Nico Elvedi (29/65/Borussia Mönchengladbach), Luca Jaquez (22/2/VfB Stuttgart), Miro Muheim (28/8/Hamburger SV) sowie Silvan Widmer (33/58/Mainz 05).

Foto: Getty Images
Angesprochen auf das Abschneiden der Schweiz bei der WM, sagte Kobel im März 2026 im Gespräch mit Watson: „Vor einem Turnier eine Prognose abzugeben, ist schwierig. Aber klar, die Quali hat Spaß gemacht. Es darf gerne so weiter gehen.“ Klar sei aber auf jeden Fall: „Wenn man in ein Turnier steigt, soll man nach dem Maximum streben.“
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