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·4 June 2026

WM-Teilnahme in Gefahr? Ex-Schalker Embolo darf nicht einreisen

Article image:WM-Teilnahme in Gefahr? Ex-Schalker Embolo darf nicht einreisen

Am 13. Juni startet die Schweiz mit dem Duell gegen Katar in die Fußball-Weltmeisterschaft. Ob Breel Embolo (29) in der Partie gegen den WM-Gastgeber von 2022 auf dem Platz stehen wird, hängt nicht allein von Chef-Trainer Murat Yakin (51) ab.

Embolo ist ein Eckpfeiler in der Mannschaft der Schweiz. Seit mehr als elf Jahren ist der Stürmer bereits Teil der Nati. Bis heute hat er es auf 86 Länderspiele gebracht, in denen er 24 Treffer erzielte.


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Auch gegen die Gruppengegner Katar, Kanada und Bosnien-Herzegowina hätte der Profi des französischen Erstligisten Stade Rennes sicherlich liebend gerne eingenetzt. Doch während sich seine Teamkollegen bereits im WM-Camp der Eidgenossen in San Diego (USA) aufhalten, sitzt Embolo in der Heimat fest.

Grund für die Probleme ist eine rechtskräftige Verurteilung in diesem Frühjahr, die auf ein Delikt aus dem Jahr 2018 zurückgeht. Da die US-Behörden nun genauere Angaben verlangen, stockt der Einreiseprozess. Das grüne Licht muss direkt aus Washington kommen. Die US-Botschaft in Bern ist machtlos und wartet auf die finale Entscheidung des übergeordneten State Departments.

Endlich am Freitag in die USA?

Die nächste Option für einen Direktflug von Zürich nach Los Angeles hat Embolo erst am Freitag. Ein Einsatz im finalen WM-Härtetest der Schweizer Nationalmannschaft gegen Australien am Samstagabend (21:00 Uhr MESZ) ist damit so gut wie vom Tisch. Der Stürmer würde nach einer kräftezehrenden, 15-stündigen Reise weniger als 24 Stunden vor dem Anpfiff im Camp in San Diego eintreffen.

„Für uns ist es schade, dass Breel nicht da ist“, erklärte Keeper Gregor Kobel (28) gegenüber nau.ch. „Er ist eine Frohnatur, deshalb vermissen wir ihn sehr. Das Team möchte natürlich, dass Embolo so schnell wie möglich bei uns ist. Er ist ein wichtiger Spieler für uns.“

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Foto: Getty Images

Im Sommer 2016 zahlte der FC Schalke 04 an den FC Basel 26,5 Millionen Euro, um Embolo nach Gelsenkirchen zu holen. Bis 2019 lief der Stürmer insgesamt 61-mal für Königsblau auf. Ihm gelangen zwölf Treffer und neun Torvorlagen. Drei Jahre später verließ er den Pott-Klub für elf Millionen Euro gen Mönchengladbach. Nach drei Jahren bei der AS Monaco zog der Schweizer mit Wurzeln in Kamerun im Sommer 2025 nach Rennes weiter.

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