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·19 February 2026
Zenit bot zweimal für Orkun Kökcü – Besiktas legt sich fest und setzt ein klares Preisschild

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·19 February 2026

Besiktas hat nach zwei eingegangenen Offerten eine klare Linie gezogen und bei Orkun Kökcü keine Bereitschaft für einen Abgang erkennen lassen.. Rund um Kökcü ist in den letzten Wochen spürbar mehr Ruhe eingekehrt, weil seine Leistungen wieder stabiler wurden. Genau in diese Phase fiel eine Spur aus dem Ausland: Fanatik berichtet, dass Zenit St. Petersbug in der Winterperiode bei Besiktas vorstellig wurde und den Nationalspieler verpflichten wollte. Damit war es nicht nur eine lose Anfrage, sondern ein konkretes Vorgehen, das intern eine Entscheidung erzwang.
Für Besiktas war das Timing entscheidend. Ein Wechsel im Januar hätte die sportliche Statik mitten in der Saison verändert, zumal der Klub zuletzt wieder eine aufsteigende Formkurve beim Mittelfeldspieler wahrnahm. Entsprechend fiel die Reaktion auf den ersten Vorstoß aus Russland negativ aus.
Besiktas bewertete die erste Offerte für einen sofortigen Transfer als unzureichend und lehnte ab. Daraufhin soll Zenit nachgelegt und ein zweites Angebot in einer Größenordnung von rund 30 Millionen Euro für einen Wechsel zum Saisonende in Aussicht gestellt haben. Auch dieses Paket überzeugte die Verantwortlichen nicht, weshalb der Vorschlag erneut abgelehnt wurde.
Die Begründung ist in der Logik des Klubs stringent: Ein Spieler, der gerade aus der Kritik heraus wieder in die Spur findet, soll nicht in einer Phase abgegeben werden, in der sich sein sportlicher und marktseitiger Wert wieder nach oben bewegen kann. Gleichzeitig sendet Besiktas damit ein Signal an den Markt, dass nicht jede Summe automatisch zur Verhandlungsbereitschaft führt.
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Besiktas will Kökcü demnach nur dann verkaufen, wenn ein wirklich außergewöhnliches, „astronomisches“ Angebot auf dem Tisch liegt. Diese Formulierung ist bewusst gewählt, weil sie zwei Dinge abdeckt: Zum einen wird eine klare Untergrenze kommuniziert, ohne eine konkrete Zahl öffentlich festzunageln. Zum anderen bleibt die Tür für den Sommer formal offen, falls ein Klub bereit ist, eine Summe zu zahlen, die sportlichen Ersatz, Risikoaufschlag und Signalwirkung gegenüber den Fans gleichermaßen abbildet.
Orkun Kökcü war zu Saisonbeginn für 30 Millionen Euro von Benfica Lissabon zu Besiktas gekommen. Nach einer längeren Phase, in der er im Fokus der Kritik stand, rückte zuletzt wieder seine Leistung in den Vordergrund. Genau dieser sportliche Aufwind erklärt, warum ein Verkauf aus Sicht des Klubs aktuell mehr Risiko als Nutzen bedeuten kann.
Für die interne Planung ist die Botschaft klar: Der Spieler soll nicht als kurzfristige Transferchance behandelt werden, sondern als sportlicher Fixpunkt, solange keine Summen aufgerufen werden, die das Gesamtpaket unvernünftig machen würden.
Orkun Kökcü ist 25 Jahre alt und kam in dieser Saison in der Trendyol Süper Lig auf 19 Einsätze. Dabei stehen vier Tore und fünf Assists zu Buche. Diese Werte unterstreichen, dass er nicht nur im Aufbau wirkt, sondern auch regelmäßig in den entscheidenden Zonen auftaucht.
Vor diesem Hintergrund passt die Strategie von Besiktas zur sportlichen Entwicklung: Erst wenn ein Angebot den maximalen Gegenwert garantiert, wird ein Abgang überhaupt ein Thema. Bis dahin bleibt die Linie konsequent auf Verbleib ausgerichtet.
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